# Kleiboldt Legal Engineering — vollständiger Bestand Stand: 2026-09-09 Das kurze Verzeichnis mit den Einstiegen steht in [llms.txt](https://kleiboldt.de/llms.txt); hier folgt der ausführliche Bestand zu Person, Zielgruppen, Leistungen, Preisen, Wissensseiten und allen Fachbeiträgen. > KI-Compliance im Gesundheitswesen. Daniel Kleiboldt kombiniert juristische Expertise mit Software Engineering — für Betreiber (Arztpraxen, MVZs, Kliniken). Herstellerunabhängig. Keine Provision. Fünf Zielgruppen: Betreiber, MVZ-Träger und Verbünde, Apotheken, KI-Anbieter, Partner aus Verbänden, Kammern und Verlagen. ## Über Daniel Kleiboldt Daniel Kleiboldt ist Jurist, LL.M. und Software Engineer mit Spezialisierung auf rechtssichere KI-Integration im Gesundheitswesen. Er kombiniert juristische Expertise (EU AI Act, MDR, DSGVO, § 203 StGB) mit technischer Umsetzungskompetenz (Code-Review, Architektur-Bewertung, Privacy by Design, Sovereign AI). 10 Jahre Konzernerfahrung in Corporate Compliance, Konzernrecht und Regulatorik. Referent an der Hochschule Neu-Ulm (HNU). Abgrenzung (RDG): Daniel Kleiboldt ist Jurist, LL.M. und Software Engineer und kein zugelassener Rechtsanwalt. Einzelfall-Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes und forensische Vertretung gehören nicht zum Angebot; dafür arbeitet er mit einer Fachanwältin für Datenschutz- und IT-Recht zusammen. Ergebnis seiner Arbeit ist eine Regulierungs-Landkarte mit benannten Risiken und die Dokumentation, die im Prüffall trägt, nicht die anwaltliche Prüfung des Einzelfalls. Er ist außerdem kein KI-Softwarehersteller und arbeitet herstellerunabhängig, ohne Provision, von Gütersloh aus für den deutschsprachigen Raum. Unternehmen: Kleiboldt Legal Engineering Standort: Gütersloh, Nordrhein-Westfalen, Deutschland Kontakt: mail@kleiboldt.de | +49 5241 7082012 Website: https://kleiboldt.de Über mich: https://kleiboldt.de/ueber-mich/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/daniel-kleiboldt/ Claim: Legal Engineering für Healthcare-KI-Compliance. Pragmatisch. Lösungsorientiert. ## USP: Legal Engineering Klassische Rechtsberatung endet beim Gutachten. IT-Berater bauen Features — aber keine Compliance. KI-Anbieter haben ein Interesse an der Entscheidung. Daniel Kleiboldt hat keines. Als Legal Engineer übersetzt er zwischen Recht und Technologie: - Compliance wird in die Architektur eingebaut, nicht nachträglich geprüft - Code-Review und Architektur-Bewertung — das unterscheidet ihn von klassischen Compliance-Juristen - Ein Ansprechpartner statt drei (Anwalt, IT-Dienstleister, Compliance-Berater) - Herstellerunabhängig, keine Provision ## Zielgruppen ### Für Betreiber (Arztpraxen, MVZs, Kliniken) Ärzte und Kliniken, die KI einführen oder bereits einsetzen — von der Ersteinschätzung über Orientierung, Audit und Implementation bis zur laufenden Begleitung. Sovereign-AI-Projekte (lokale LLMs) auf Anfrage. ### Für MVZ und Träger (Verbünde, MVZ-Gruppen, Trägergesellschaften) Standortübergreifende KI-Compliance für MVZ-Strukturen. Die Organisationshaftung liegt beim Träger und nicht beim einzelnen Arzt. Aktiviert ein Standort ein KI-System, müssen die Maßnahmen zur KI-Kompetenz nach Art. 4 EU AI Act alle Standorte erreichen und einheitlich dokumentiert sein. Angebot als Bündel: standortübergreifendes Audit, zentraler Rollout des CME-Kurses als Nachweis je Einheit, Zertifikats-Dashboard und laufende Begleitung. Zielgruppe sind Geschäftsführung und kaufmännische Leitung. Konditionen auf Anfrage. Dazu der offene Leitfaden für Träger und Verbünde, ohne Formular: „Was Ihr Verbund übernimmt, wenn ein Standort KI freischaltet“, 36 Seiten, 13 Kapitel, fünf Fälle aus dem Verbund, Stand 25.08.2026. → https://kleiboldt.de/mvz/ → https://kleiboldt.de/leitfaden-mvz-ki-verbund.pdf ### Für Apotheken (öffentliche Apotheken, Filialverbünde) KI-Compliance für die Apotheke, übersetzt auf ihre eigene Welt. Apotheken setzen KI an mehreren Stellen ein: KI-gestützter Interaktionscheck und Bestellvorschlag in der Warenwirtschaft, AMTS-/Medikationsanalyse-Software (als klinisches Entscheidungsunterstützungssystem häufig Medizinprodukt Klasse IIa nach MDR), Beratungs-Chatbot, Telepharmazie und Botendienst. Jedes System löst Betreiberpflichten nach EU AI Act aus, darüber liegen die Schweigepflicht nach § 203 StGB (erfasst Apotheker und alle berufsmäßig tätigen Gehilfen), die Apothekenbetriebsordnung und die Aufsicht der Apothekerkammer. Besonderheit gegenüber dem MVZ: wegen des Fremdbesitzverbots ist der approbierte Inhaber zugleich Entscheider und persönlich haftender Betreiber; im Filialverbund (Hauptapotheke plus bis zu drei Filialapotheken) braucht es einen einheitlichen, prüfungsfesten Stand über alle Betriebsstätten. Angebot als Bündel: Audit der genutzten Systeme, Art.-4-Maßnahmen zur KI-Kompetenz des gesamten Teams (approbierte, PTA, PKA, Backoffice), einheitliche Dokumentation und laufende Begleitung. Konditionen auf Anfrage. → https://kleiboldt.de/apotheke/ ### Für KI-Anbieter (Start-ups, Scale-ups, PVS-Hersteller) Betreiber-Compliance als Vertriebsvorteil: Wer die Pflichten seiner Kunden (Art. 4 und Art. 26 EU AI Act, DSGVO, § 203 StGB) in Produkt, Dokumentation und Onboarding mitdenkt, verkürzt Sales-Zyklen. Einstieg ist die Regulatorische Standortbestimmung ab 2.900 € netto (Qualifikation und Klassifizierung, Datenpfad, Hosting- und Vertragslage, Befundkatalog, Roadmap mit Kostenachse), zur Hälfte auf den ersten Folgebaustein anrechenbar. Folgebausteine einzeln beschließbar, Konditionen auf Anfrage: Zweckbestimmung und Produktdefinition, Datenschutzorganisation, Zielarchitektur und Betriebsentscheidung, Testat-Fahrplan und Auditorauswahl, Marktzugangs-Klärung, MDR- und CE-Programm. Laufende Begleitung als Jahresvertrag (Regulatorik-Watch oder Programmsteuerung, auf Anfrage). Zusätzlich mitlieferbare Onboarding-Materialien für Kunden und Ko-Formate (Webinare, gesponserte Akademie-Editionen). Außerhalb der Leistung: rechtsverbindliche Vertragsbewertung und anwaltliche Einzelfallprüfung (über die eingebundene Fachanwältin) sowie die Erstellung von technischer Dokumentation, klinischer Bewertung und QMS (Regulatory-Team des Mandanten); im MDR- und CE-Programm wird diese Arbeit gesteuert. → https://kleiboldt.de/anbieter/ ### Für Partner (Verbände, Kammern, Fachgesellschaften, Industrie, Verlage) Vorträge und Keynotes (45–90 Min), Workshops und Seminare, gesponserte Fortbildungs-Editionen der CAVEAT Akademie, Interviews und Beiratsrollen. Referenzen u. a. HNU, ÄKWL, UCB, digiHNO, ZI, KBV-Interview. Konditionen auf Anfrage. → https://kleiboldt.de/fortbildung/ ## Leistungsangebot für Betreiber ### CAVEAT Akademie für KI in der Medizin (Weiterbildung) Schulung für das Praxisteam zu den Pflichten beim KI-Einsatz, kuratiert von Daniel Kleiboldt, wissenschaftliche Leitung Prof. Dr. Walter Swoboda (HNU). Jedes Modul 90 Minuten live online, mittwochs 19:00 bis 20:30 Uhr, 20 Plätze je Termin, bis zu 12 Personen je Buchung, Lernerfolgskontrolle mit zehn Fallfragen, personalisiertes Zertifikat, das Teilnahme und Maßnahme nach Art. 4 EU AI Act dokumentiert. CME-Akkreditierung von Modul 1 bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe in Vorbereitung. Verbindlich buchbar, Termine ab Januar 2027 (Modul 1 am zweiten, Vertiefung am vierten Mittwoch). Alle Preise netto zzgl. 19 % Umsatzsteuer, brutto in Klammern: - Modul 1 (CME-Basis, 90 Min live online): 249 € (296,31 €) pro Person, Termine ab 13.01.2027 - Tool-Vertiefung (Ambient Scribing und PVS-Assistent, 90 Min live online): 290 € (345,10 €) pro Person, Termine ab 27.01.2027, bewusst nicht akkreditierungsfähig, weil produktkonkret - Starter-Bündel (Modul 1 plus Tool-Vertiefung): 449 € (534,31 €) pro Person, spart 90 € gegenüber dem Einzelkauf und wird voll auf das Vollprogramm angerechnet In Vorbereitung, nur vormerkbar, ohne Termin: - Modul 2 (Haftung und Prozesse) und Modul 3 (Datenschutz und Cloud): je 290 € (345,10 €) - Fokus (Vollprogramm, alle vier Module): 890 € (1.059,10 €); einzeln kosten die Module 1.119 € - Jährliche Rezertifizierung: ab 190 € (226,10 €) pro Person und Jahr, ab 2027; in der laufenden Begleitung ab Stufe Aktualisierung enthalten - MVZ und Verbünde (Rollout je Standort, ein Nachweis je Einheit): auf Anfrage, ab 20 Plätzen → https://kleiboldt.de/mvz/ Termine, mittwochs 19:00 bis 20:30 Uhr, online. Modul 1 am ersten, Tool-Vertiefung am dritten Mittwoch: - Modul 1: 02.09.2026, 07.10.2026, 04.11.2026, 02.12.2026 - Tool-Vertiefung: 16.09.2026, 21.10.2026, 18.11.2026, 16.12.2026 Anmeldung verbindlich über das Formular auf der Akademieseite, ohne Zahlungsanbieter und ohne Vorkasse. Buchungsbestätigung und Rechnung nach § 14 UStG kommen sofort per E-Mail, zahlbar 14 Tage nach Erhalt ohne Abzug. Jeder Termin hat 20 Plätze, je Buchung sind bis zu 12 Personen möglich; größere Teams über den Rollout für Träger. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (Praxen, MVZ, Apotheken, Kliniken, Einrichtungen), ein Verbraucher-Widerrufsrecht besteht daher nicht. → https://kleiboldt.de/akademie/ ### KI-Compliance-Kurs (CME, Modul 1 der Akademie) 90-minütiges Live-Webinar plus Lernerfolgskontrolle. Betreiberpflichten nach AI Act Art. 26 Abs. 2 und dokumentierte Maßnahmen zur KI-Kompetenz nach Art. 4 für das gesamte Praxisteam. Die CME-Akkreditierung bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe ist in Vorbereitung; solange kein Bescheid vorliegt, wird keine Punktzahl ausgewiesen. Wissenschaftliche Leitung Prof. Dr. Walter Swoboda (HNU). 249 € netto pro Person, einzeln buchbar, bei späterer Vollbuchung der Akademie anrechenbar. → https://kleiboldt.de/akademie/ ### Ersteinschätzung (der kleinste Einstieg) 60-Minuten-Videocall zu einer konkreten Frage plus schriftliches Memo mit Einordnung, typischen Fallstricken und nächsten Schritten. Voll anrechenbar auf jedes Folgeprojekt. - Preis: 490 € (Pauschale) ### Orientierungsberatung (Phase 1) Für Praxen und MVZs am Anfang der KI-Reise. Drei Leitfragen: Was ist am Markt reif? Was passt zur eigenen Praxis? Was muss beachtet werden, bevor es losgeht? Ergebnis: Konkrete Roadmap mit priorisierten KI-Empfehlungen, Negativ-Liste und Compliance-Profil je Tool. - Format: 90-Minuten-Termin inkl. Vorbereitung und schriftlicher Auswertung - Preis: Ab 1.900 € (Festpreis) ### Implementation & Audit (Phase 2) KI-Systeme von Anfang an compliant aufsetzen — oder bestehende Systeme auditieren. Zwei Module: Compliance-Check & Audit (Bestehendes prüfen, ab 3.000 €), Rechtssichere Implementation (Neues einführen, Konditionen auf Anfrage). Sovereign-AI-Projekte (lokale LLM-Installation auf eigener Infrastruktur) als Spezialprojekt auf Anfrage, Details: https://kleiboldt.de/sovereign-ai/ ### Laufende Begleitung (Retainer) KI-Compliance-Ergänzung zum bestehenden DSB: Monitoring gesetzlicher Änderungen, jährliche Doku-Updates, Nachschulung bei Personalwechsel, Quartals-Briefings, Priority-Support. Jahresvertrag, monatlich abgerechnet. - Monitoring (Basis): 199 €/Monat - Aktualisierung (Empfohlen): 449 €/Monat, inkl. jährlicher Team-Rezertifizierung über die CAVEAT Akademie - Begleitung (Premium): 999 €/Monat - Einmaliges Setup: Light 990 € oder Standard 2.490 € (entfällt nach Implementation-Projekt oder Compliance-Audit) ## Regulatorischer Rahmen - EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689): Betreiberpflichten (Art. 26), Hochrisiko-Klassifizierung (Anhang III), AI Literacy (Art. 4), Human Oversight, GRFA (Art. 27). Hochrisiko-Pflichten greifen nach dem Digital Omnibus verbindlich ab dem 2. Dezember 2027 (Anhang III) bzw. dem 2. August 2028 (MDR-Route); der Digital Omnibus ist als Verordnung (EU) 2026/1744 seit dem 27.07.2026 in Kraft. Die Pflicht zur KI-Kompetenz nach Art. 4 gilt seit dem 2. Februar 2025 als Bemühungs- und Dokumentationspflicht. Maßgeblich ist die dokumentierte Schulungsmaßnahme und nicht ein bestimmtes Kompetenzniveau. Art. 50 (Transparenz) gilt seit dem 2. August 2026 vollständig, Kapitel IV ist insoweit unverändert. Der 2. Dezember 2026 ist nicht der Geltungsbeginn des Abs. 2, sondern die Übergangsfrist des Art. 111 Abs. 4 n. F.; sie gilt nur für Anbieter und nur für Systeme, die vor dem 2. August 2026 in Verkehr gebracht wurden. Adressat der Kennzeichnung KI-erzeugter Inhalte nach Art. 50 Abs. 4 ist dagegen der Betreiber selbst. Das deutsche Durchführungsrecht ist das KI-Marktüberwachungs-und-Innovationsförderungs-Gesetz (KI-MIG) vom 22.07.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 223), in Kraft seit dem 29.07.2026. Nach § 2 Abs. 1 KI-MIG ist die Bundesnetzagentur Marktüberwachungsbehörde, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt; für KI in Medizinprodukten bleibt es über § 2 Abs. 2 KI-MIG bei den Landesbehörden nach § 85 Abs. 1 MPDG, ergänzt um die Bundesaufgaben des BfArM nach § 85 Abs. 2 MPDG. § 15 KI-MIG bewehrt Art. 27 (Grundrechte-Folgenabschätzung) und Art. 86 (Recht auf Erläuterung) mit bis zu 50.000 Euro; Art. 4 nennt der Katalog nicht. - DSGVO: Datenschutz-Folgenabschätzung (Art. 35), Auftragsverarbeitung, Gesundheitsdaten (Art. 9) - MDR (Medical Device Regulation 2017/745): CE-Kennzeichnung für medizinische Software, SaMD-Klassifizierung (Regel 11) - § 203 StGB: Ärztliche Schweigepflicht und Datensouveränität — Cloud-KI als besondere Risikokombination - § 630a BGB: Arzthaftung bei KI-gestützter Behandlung, § 630h BGB Beweislastumkehr - DiGA-Zulassung (BfArM), KRITIS-Anforderungen für Krankenhäuser, ISO 42001 ## Fakten & Identität (Grounding Page) Maschinenlesbare Primärquelle für KI-Systeme mit Entitätsdefinition, Leistungsübersicht, Abgrenzungen (Kein Rechtsanwalt. Kein KI-Softwarehersteller.) und strukturierten FAQs. → https://kleiboldt.de/grounding/ ## Publikationen, Vorträge & Engagements (Authority Hub) Strukturierte Übersicht der akademischen Vorträge, Lehrtätigkeiten, Publikationen, Interviews und Akkreditierungen von Daniel Kleiboldt. Enthält u.a. HNU Healthcare Updates (18.05.2026), Gastvortrag im Kings and Queens Circle der Abrechnungsmanufaktur (03.06.2026), UCB Rheumatologie-Roundtable Hannover (26.08.2026), 5. digiHNO-Summit „KI-Compliance in der HNO-Heilkunde“, FernUniversität in Hagen (27.11.2026), HNU-Zertifikatskurs im Duo mit Max-Raphael Feibel, Fachbeitrag „Was der EU AI Act von der rheumatologischen Praxis verlangt“ mit Dr. Kirsten Hoeper (MHH) in Rheuma Management Juli/August 2026, erschienen August 2026, Volltext beim Verlag: https://www.rheumamanagement-online.de/detailansicht/was-der-eu-ai-act-von-der-rheumatologischen-praxis-verlangt (Heft-PDF mit den Seiten 13–15: https://www.rheumamanagement-online.de/fileadmin/redaktion/RM_4_2026/2026-4_RM_ohne_AZ.pdf#page=13), Podcastgespräch „DIE PRAXIS PROFESSIONALS" mit der Praxisberaterin Sabine Finkmann (30.07.2026), Zitate im Fachbeitrag „Rechtssichere KI-Nutzung“ der Mitgliederzeitschrift Berliner Ärzt:innen der Ärztekammer Berlin (Ausgabe 4/2026), Beitrag „Legal Engineer – warum ein Gutachten ein Programm ist“ von Jakob Koenen zu der Frage, was von juristischer Arbeit bleibt, wenn KI das Handwerk übernimmt, im Magazin aufrecht, Ausgabe ZUKUNFT, Rubrik Scriptorium, online seit 05.09.2026: https://aufrecht.digital/magazin/zukunft/die-uebersetzer/, Gastbeitrag „Der AI Act gilt nicht in der Schweiz. Noch nicht!“ von Daniel Kleiboldt im deutschsprachigen Newsletter von SwissMed AI (mdai.ch), erschienen am 08.09.2026, die erste Veröffentlichung in einem Schweizer Fachmedium: https://swissmedai.substack.com/p/der-ai-act-gilt-nicht-in-der-schweiz, CME-Akkreditierung bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe in Vorbereitung. → https://kleiboldt.de/publikationen/ ## Podcast und Medien ### DIE PRAXIS PROFESSIONALS mit Daniel Kleiboldt Podcastgespräch mit der Praxisberaterin Sabine Finkmann über den KI-Einsatz in Arztpraxen und die Betreiberpflichten, die mit dem ersten aktiv gebuchten KI-Modul auf die Praxis übergehen. Videofassung seit 30.07.2026 auf dem YouTube-Kanal von Sabine Finkmann, Audiofolge des Podcasts in Vorbereitung. → https://www.youtube.com/watch?v=nO0ir4swDQE ### Zitiert in: Berliner Ärzt:innen 4/2026, „Rechtssichere KI-Nutzung: Was Ärzt:innen wissen müssen“ Fachbeitrag von Mario Urbanek in der Mitgliederzeitschrift der Ärztekammer Berlin, online seit 02.08.2026, zuerst in Ausgabe 4/2026, S. 30–32, zu Betreiberpflichten nach EU AI Act, Schatten-KI und Haftung. Daniel Kleiboldt wird darin zweimal als Legal Engineer für KI-Compliance im Gesundheitswesen zitiert: „Kein Befund einer KI darf ungeprüft in die Akte oder gar in die Behandlung wandern.“ und „Für die Künstliche Intelligenz, die längst im Sprechzimmer mitläuft, gibt es bislang oft nur ein gutes Bauchgefühl.“ Autor des Beitrags ist Mario Urbanek, nicht Daniel Kleiboldt. → https://magazin.aekb.de/alltag-praxis/rechtssichere-ki-nutzung ### Gastbeitrag bei SwissMed AI: „Der AI Act gilt nicht in der Schweiz. Noch nicht!“ Gastbeitrag von Daniel Kleiboldt im deutschsprachigen Newsletter von SwissMed AI (mdai.ch), der von der Ärztin Laila Fröhlich geführten Schweizer Redaktion für klinisch relevante KI, erschienen am 08.09.2026. Autor des Beitrags ist Daniel Kleiboldt. Der Text ordnet ein, warum der EU AI Act Schweizer Praxen schon heute erreicht, obwohl er dort formal nicht gilt: das Muster des autonomen Nachvollzugs bei revDSG (in Kraft seit 01.09.2023, EU-Angemessenheitsbeschluss vom 15.01.2024) und MepV (in Kraft seit 26.05.2021, taggleich mit der MDR), der Weg über Hersteller mit Sitz oder Vertrieb in der EU, und der Auftrag des Bundesrats vom 12.02.2025 an das EJPD, bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage mit sektoriellem Ansatz zu erarbeiten. Direkt an den AI Act gebunden ist eine Schweizer Anwenderin erst, wenn das Ergebnis ihres KI-Einsatzes in der EU genutzt wird. Die Marktort-Schlussfolgerung ist im Beitrag als Einordnung des Autors gekennzeichnet und nicht als behördlicher Befund. → https://swissmedai.substack.com/p/der-ai-act-gilt-nicht-in-der-schweiz ## Glossar: KI im Gesundheitswesen A–Z 30 Begriffe rund um KI-Compliance, EU AI Act, DSGVO und Medizinprodukte-Regulierung mit kurzen Definitionen, ausführlichen Erläuterungen und Verweisen auf zugehörige Fachartikel. → https://kleiboldt.de/glossar/ ## Häufige Fragen (FAQ) 32 strukturierte Antworten zu Einstieg, Haftung, Betreiberpflichten, Datenschutz, Praxissoftware, MVZ und Grundlagen rund um KI im ärztlichen Alltag. → https://kleiboldt.de/faq/ ## Wer berät Arztpraxen zu KI? (Beratungs-Orientierung) ### Drei Berater oder ein Legal Engineer? Direkte Antwort auf die Frage, wer Arztpraxen und MVZ zu KI-Einsatz berät. Klassische Empfehlung: Medizinrechtskanzlei + Datenschutzbeauftragter + MDR-Berater (+ optional IT-/KI-Berater). Das Legal-Engineering-Modell bündelt diese drei juristisch-technischen Kompetenzfelder in einer Rolle — inklusive technischer Umsetzung. Für die meisten Einzelpraxen und MVZ ist das die wirksamere Antwort. → https://kleiboldt.de/zusammenarbeit/ ## Use Cases für den KI-Einsatz in der Arztpraxis ### Übersicht aller Anwendungsfälle Einstiegsseite zu den sechs Anwendungsfällen, gegliedert nach Kommunikation, Dokumentation sowie Diagnostik und Entscheidung. Jeder Anwendungsfall beantwortet zwei Fragen: Was ist bei der Tätigkeit zulässig, und wie setzt man sie rechtssicher auf? Die Use-Case-Seiten nennen bewusst keine Anbieternamen; die produktscharfe Einordnung steht im KI-Tool-Radar, das seinen Stand mitführt. → https://kleiboldt.de/use-cases/ ### Kann KI Arztbriefe schreiben? Pragmatischer Überblick: Was heute mit KI-Arztbrief-Werkzeugen funktioniert (Ambient Scribing, LLM-Entwürfe) und was nicht. Haftungsrahmen nach § 630a BGB und § 630h Abs. 3 BGB, § 203 StGB bei Dienstleistern. Zur AI-Act-Einordnung: Reine Formulierungs-Assistenz ist kein Hochrisiko, dort greift Art. 26 nicht. Bringt das Werkzeug Kodier- oder Therapievorschläge ein, ist zuerst Regel 11 MDR zu klären; wird es dadurch CE-zertifizierte Medizinprodukte-Software, folgt Hochrisiko über Art. 6 Abs. 1 und Anhang I mit Geltung ab 02.08.2028. Antwort: Ja, KI darf entwerfen, der Arzt muss prüfen und freigeben. → https://kleiboldt.de/use-cases/ki-arztbrief/ ### Ambient Listening in der Arztpraxis Reifegrad, Grenzen und regulatorische Pflichten, ohne Anbieternamen. Einwilligung, Auftragsverarbeitungsvertrag, DSFA nach Art. 35 DSGVO, Art. 9 Abs. 2 DSGVO, Verpflichtungskette nach § 203 Abs. 3 Satz 2 und Abs. 4 StGB. AI-Act-Einstufung: reine Transkription ist geringes Risiko, Kodier- und Diagnosevorschläge führen über Regel 11 MDR und Anhang I in die Hochrisiko-Klasse. Sieben Auswahlkriterien statt Produktliste; Zeitersparnisangaben stammen von den Anbietern und sind nicht unabhängig belegt. → https://kleiboldt.de/use-cases/ambient-listening-praxis/ ### Darf ich ChatGPT in der Arztpraxis nutzen? Die sachliche Antwort für Ärzte: Standard-Version mit Privatkonto nicht zulässig für Patientendaten (DSGVO, § 203 StGB), anonyme Fachfragen unproblematisch. Drei tragfähige Architekturen: Enterprise-Zugang mit Auftragsverarbeitungsvertrag und Pseudonymisierung, dasselbe Modell über einen europäischen Cloud-Anbieter, oder ein offenes Modell auf eigener Hardware. Wichtig beim Drittlandtransfer: OpenAI steht nicht auf der Teilnehmerliste des EU-US Data Privacy Framework, die Übermittlung läuft über Standardvertragsklauseln; Microsoft ist gelistet. Zero Data Retention ist ein API-Merkmal und kein Enterprise-Tarifmerkmal. Ein Sprachmodell für Texte ist keine Hochrisiko-KI, Art. 26 greift dort nicht. → https://kleiboldt.de/use-cases/chatgpt-arztpraxis/ ### KI-Telefonassistent in der Arztpraxis Voicebots in der Praxisrezeption, ohne Anbieternamen: Reifegrad, Transparenzpflicht nach Art. 50 AI Act (dem Wortlaut nach an den Anbieter gerichtet, in der Durchsetzung seit 02.08.2026), Bemühungspflicht nach Art. 4, Auftragsverarbeitungsvertrag, Rechtsgrundlage nach Art. 6 und Art. 9 Abs. 2 DSGVO, Verpflichtungskette nach § 203 Abs. 4 StGB. Was der Bot darf (Terminvergabe, Rezeptwunsch, Standardauskunft), was nicht (medizinische Auskunft, Diagnose, Behandlungsentscheidung). Bei inhaltlicher Triage greifen zwei Weichen: Regel 11 MDR und Anhang III Nr. 5 Buchst. d. → https://kleiboldt.de/use-cases/ki-telefonassistent-arztpraxis/ ### KI-Befundung in der Radiologie Hochrisiko-KI über Regel 11 MDR und damit über Art. 6 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang I AI Act, nicht über Anhang III. Ohne Anbieternamen, mit sechs Auswahlkriterien. Was reife Systeme leisten (Detektionsunterstützung, Priorisierung der Arbeitsliste, Quantifizierung), was nicht delegierbar ist (Befundverantwortung, Zweckbestimmung). Pflichten: Art. 26 (Verwendung gemäß Betriebsanleitung, Aufsicht durch befugte Personen, Eingabedatenprüfung, Überwachung und Meldung, Protokollaufbewahrung mindestens sechs Monate, Geltung ab 02.08.2028), Art. 4 Maßnahmen, Regel 11 MDR mit Meldeweg über § 3 Abs. 1 MPAMIV an das BfArM statt Art. 87 MDR, § 630a und § 630h Abs. 3 BGB, DSGVO. Eine Grundrechte-Folgenabschätzung nach Art. 27 fällt auf der Anhang-I-Route nicht an. Autonome Befundung ist entgegen verbreiteter Annahme CE-zertifiziert vorhanden; was fehlt, ist die berufs- und vergütungsrechtliche Einbettung. Zur Mammographie-Doppelbefundung: KFE-RL Abschnitt B III § 16 Abs. 1 und Anlage 9.2 BMV-Ä, MASAI-Endauswertung im Lancet vom 29.01.2026. → https://kleiboldt.de/use-cases/ki-radiologie-befundung/ ### KI-Triage in der Hausarztpraxis Symptom-Checker und Triage-KI, ohne Anbieternamen, mit fünf Auswahlkriterien. Der Regelfall läuft über Regel 11 MDR, meist Klasse IIa, und damit über Art. 6 Abs. 1 und Anhang I mit Geltung des Art. 26 ab 02.08.2028. Der eigenständige Anhang-III-Fall ist Nr. 5 Buchst. d (Notrufbewertung und Triage bei der Notfallversorgung, Geltung ab 02.12.2027) und greift für die reguläre Sprechstunde im Regelfall nicht; die verbreitete Zitierung als lit. c ist falsch, dieser Buchstabe betrifft die Versicherungspreisbildung. Was geht (Symptomstrukturierung, Priorisierung, Selbsteinschätzung), was nicht (autonome Priorisierung, Ersatz der ärztlichen Ersteinschätzung, Einsatz außerhalb der Zweckbestimmung). Haftung nach § 630a BGB bleibt unteilbar beim Arzt, § 630h Abs. 3 BGB greift bei fehlender Dokumentation der Prüfung. → https://kleiboldt.de/use-cases/ki-triage-hausarztpraxis/ ## KI-Compliance nach Fachrichtung Fachrichtungsspezifische Einordnungen zum rechtssicheren KI-Einsatz. Jede Seite behandelt die für die Fachrichtung typischen Tools, die Haftung nach § 630a BGB, die Betreiberpflichten nach EU AI Act (Art. 4, 26, 27) und die einschlägige Medizinprodukte- und Datenschutzlage. Übersicht und Einstieg: → https://kleiboldt.de/praxis/ ### KI in der Dermatologie Hautkrebs-Screening-KI und Teledermatologie-Apps sind über MDR Rule 11 Medizinprodukt und damit Hochrisiko-KI. Besonderheit: dokumentierter Bias bei dunkleren Hauttypen (Art. 27 GRFA), Befundverantwortung bleibt nach § 630a BGB beim Arzt. → https://kleiboldt.de/praxis/ki-dermatologie/ ### KI in der Rheumatologie KI zur Therapiesteuerung und Krankheitsaktivität ist als Clinical Decision Support oft Medizinprodukt (MDR Rule 11) und Hochrisiko. Zusätzlicher Schwerpunkt: Sekundärnutzung von Verlaufs- und Registerdaten, European Health Data Space. → https://kleiboldt.de/praxis/ki-rheumatologie/ ### KI in der HNO-Heilkunde Bildgebende HNO-KI (Otoskopie, Endoskopie, Schnittbild) ist meist Medizinprodukt und Hochrisiko. Zusätzlich Workflow-KI wie Telefonassistent und Ambient-Dokumentation mit Betreiberpflicht und Schweigepflicht nach § 203 StGB. → https://kleiboldt.de/praxis/ki-hno/ ### KI in der Zahnmedizin Röntgen-Befundungs-KI (Karies, Knochenabbau auf Bissflügel und OPG, z. B. Diagnocat, dentalXrai) ist Medizinprodukt und Hochrisiko. Zusätzlich Abrechnungs-KI mit Sorgfaltspflicht gegen Falschabrechnung (§ 263 StGB). → https://kleiboldt.de/praxis/ki-zahnmedizin/ ### KI in der Augenheilkunde Retinopathie-Screening (EyeArt, IDx-DR) und OCT-Analyse sind Medizinprodukt und Hochrisiko. Besonderheit: die ersten teils autonomen Diagnosesysteme, wobei autonom den Ablauf meint und nicht die Haftung; bei delegiertem Screening kommt die ärztliche Anordnungs- und Aufsichtsverantwortung hinzu. → https://kleiboldt.de/praxis/ki-augenheilkunde/ ### KI in Psychiatrie & Psychotherapie Für psychotherapeutische Praxen, psychiatrische Ambulanzen und Ausbildungsinstitute. Drei getrennte Rechtsregime: verordnungsfähige DiGA (deprexis, Selfapy) als Medizinprodukt und Hochrisiko, reine Therapie-Chatbots ohne Medizinprodukt-Status (nicht automatisch Hochrisiko, da Annex III psychische Gesundheit nicht führt) und das Sonderregime der Emotionserkennung, das greift, sobald ein System Mimik, Gestik, Stimme oder Tonfall auf Affekt hin auswertet. Quer dazu § 203 StGB, Art. 9 DSGVO, § 393 SGB V in der vertragspsychotherapeutischen Versorgung und die Schutzpflicht bei Suizidalität nach § 630a BGB. Besonderheit dieses Fachs: Das Schreiben der Verlaufsnotiz ist zugleich klinische Arbeit, weshalb die menschliche Aufsicht nach Art. 14 und Art. 26 hier mehr verlangt als Fehlerkontrolle. Ausbildungsinstitute entscheiden zusätzlich über den Kompetenzaufbau, also ab welchem Ausbildungsabschnitt ein Werkzeug zugelassen ist und welcher Teil der Dokumentation von Hand geschrieben bleibt. → https://kleiboldt.de/praxis/ki-psychotherapie/ ### KI in der Pathologie Whole-Slide-KI (Paige Prostate als erste zur Primärdiagnose zugelassene KI, Ibex, Mindpeak, Aiforia) ist Medizinprodukt und Hochrisiko. Besonderheit: Validierung der digitalen Kette aus Scanner, Software und IT im Rahmen der Akkreditierung; Befundverantwortung bleibt beim Pathologen. → https://kleiboldt.de/praxis/ki-pathologie/ ### KI in der Pädiatrie Diagnostische Pädiatrie-KI (z. B. BoneXpert zur Knochenalterbestimmung) ist Medizinprodukt und Hochrisiko. Kern der Fachrichtung: Minderjährige sind eine besonders geschützte Gruppe, mit verschärfter Einwilligung über die Sorgeberechtigten und dokumentiertem Bias, weil viele Modelle auf Erwachsenendaten trainiert sind. → https://kleiboldt.de/praxis/ki-paediatrie/ ## KI-Tool-Radar: welches Tool löst welche Pflichten aus? Bewertetes Radar der KI-Tools für Arztpraxen und MVZ. Jedes Tool wird entlang desselben festen Rasters eingeordnet: Selbstklassifizierung, Medizinprodukt- und CE-Status, veröffentlichte Zweckbestimmung, Hosting und Datenfluss, ausgelöste Betreiberpflichten. Bewertet wird die regulatorische Sauberkeit, nicht die medizinische Qualität und nicht die Produktgüte. Kritische Einordnungen werden vor Veröffentlichung eigenständig geprüft und dem Anbieter zur Stellungnahme vorgelegt. Die entscheidende Unterscheidung ist dabei nicht, was ein Tool kann, sondern wie ehrlich es sich selbst einordnet und welche Pflichten sein Einsatz beim Arzt auslöst. → https://kleiboldt.de/ki-tools/ ### Kategorie: Praxisverwaltungssoftware mit KI-Modulen tomedo (zollsoft), medatixx und CGM bauen KI in die Software ein, die ohnehin täglich läuft. Betreiberpflichten entstehen modulscharf, nicht softwareweit, und beginnen mit der bewussten Buchung eines Add-ons, nicht mit einem stillen Update. Die AGB der Anbieter verschieben die Verantwortung klar auf die Praxis. → https://kleiboldt.de/ki-tools/praxissoftware/ → https://kleiboldt.de/ki-tools/praxissoftware/tomedo/ → https://kleiboldt.de/ki-tools/praxissoftware/medatixx/ → https://kleiboldt.de/ki-tools/praxissoftware/cgm/ ### Kategorie: Ambient, Dokumentation & Spracherkennung Reines Diktat und wörtliche Transkription bleiben in aller Regel unterhalb der Medizinprodukt-Schwelle. Sobald ein Tool zusammenfasst, strukturiert oder Kodier- und Diagnosevorschläge macht, verschiebt sich die Einordnung. Zweiter Prüfstein ist der Datenfluss, weil Sprachaufnahmen aus dem Behandlungszimmer besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO sind. → https://kleiboldt.de/ki-tools/dokumentation/ → https://kleiboldt.de/ki-tools/dokumentation/orpheus/ (IDM gGmbH, Ausgründung UKE Hamburg; Hosting Deutschland oder On-Premise, eigene Modelle, keine Weitergabe an Dritte) ### Kategorie: Clinical Decision Support & Wissenstools Antwortet ein System auf die konkrete Patientensituation mit Differentialdiagnose oder Therapievorschlag, greift Regel 11 MDR und damit mindestens Klasse IIa; über die Verweisung des EU AI Act folgt daraus Hochrisiko-KI. Hier fallen ehrlich und ausweichend klassifizierte Anbieter am deutlichsten auseinander. → https://kleiboldt.de/ki-tools/clinical-decision-support/ → https://kleiboldt.de/ki-tools/clinical-decision-support/prof-valmed/ (CE-Klasse-IIb-zertifiziertes CDSS, offensiv als Medizinprodukt ausgewiesen) ## Artikel & Insights (49 Fachartikel) ### Drei Standorte, drei Standards, ein Träger KI-Compliance im MVZ-Verbund. Kernwinkel: Die Pflichten bleiben nicht am Standort liegen, an dem jemand ein Modul aktiviert hat, sie kommen bei Geschäftsführung und Träger an; wo der Träger eine GmbH ist, bündelt § 43 GmbHG die Organisationsverantwortung beim Geschäftsführer. Geprüft wird nicht der beste Standort, sondern die Lücke zwischen den Standorten. Fristen: Betreiberpflichten für Hochrisiko-Systeme ab 02.12.2027 (Anhang III) und 02.08.2028 (Anhang I), Art. 4 seit 02.02.2025, Art. 50 seit 02.08.2026 in der Durchsetzung, dort ist der Betreiber für KI-erzeugte Bilder selbst Adressat. Praktisch: Standortübersicht als erster Schritt, einheitlicher Schulungs- und Aufsichtsstandard, DSFA als standortübergreifende Vorlage. → https://kleiboldt.de/blog/ki-compliance-mvz-verbund/ ### Der erste KI-Agent Ihrer Praxis sitzt am Telefon Der KI-Telefonassistent sagt Termine eigenständig ab und gibt den Kalenderplatz frei, ohne dass ein Mensch aus der Praxis zustimmt. Kernwinkel: Aufsicht ist nicht abgeschafft, sie ist hinter die Handlung gerutscht, und Aufsicht nach der Handlung verwaltet den Fehler, statt ihn zu verhindern. Art. 14 und Art. 26 Abs. 2 AI Act knüpfen an eine Ausgabe an und gelten nur für Hochrisiko-Systeme, ein Telefonassistent ist keines, zugerechnet wird die Handlung trotzdem (OLG Hamm, 12.05.2026, nicht rechtskräftig). Praktisch: Eskalation ist keine Freigabe, Anlegen und Löschen trennen, Tagesprotokoll mit Sichtvermerk, drei Fragen fürs Anbietergespräch. → https://kleiboldt.de/blog/agentische-ki-arztpraxis/ ### Fünfzehn Sätze, die im Anbieter-Erstgespräch fallen Fünfzehn Entlastungsannahmen aus Erstgesprächen mit Anbietern von Gesundheitssoftware, jeweils mit der Widerlegung, gruppiert nach Medizinprodukt-Qualifikation (Store-Deklaration, Human-in-the-Loop, Papierfragebogen, QMS des Hosters), Personenbezug (flüchtige Verarbeitung, Freitexte als Art.-9-Kern, Hashing statt Pseudonymisierung, pauschale Einwilligung) und Infrastruktur (Proxy im Datenpfad, Modellstandort, C5-Geltungsbereich, AVV im Marktplatz-Modell). Kernwinkel: eine zutreffende technische Aussage wird zur regulatorischen Entlastung erklärt, obwohl die Norm an einem anderen Merkmal ansetzt. → https://kleiboldt.de/blog/fehlannahmen-health-software-anbieter/ ### AI Act und MDR an der Schnittstelle: was Anbieter für ihre Kunden mitdenken müssen Für HealthTech-Startups, SaMD-Hersteller und PVS-Anbieter, die KI-Produkte für Arztpraxen und MVZ bauen. MDR Rule 11 klärt den Medizinprodukt-Status, Art. 6 Abs. 1 AI Act macht ab Notified-Body-Pflicht (i.d.R. ab Klasse IIa) eine Hochrisiko-KI daraus. Kernwinkel: Die Zulassung erledigt nur die eine Hälfte, die andere sind die Betreiberpflichten (Art. 26, Art. 4 als Audit-Trail-Pflicht) der ärztlichen Kunden. Anbieter-Kipp nach Art. 25, PVS-KI als bewusste Add-on-Buchung, Schweigepflicht/Serverstandort/Sovereign AI als Verkaufsargument. Betreiber-Readiness als Vertriebsvorteil statt Zulassungsthema. → https://kleiboldt.de/blog/ai-act-mdr-schnittstelle-anbieter/ ### KI in der Apotheke: Was der EU AI Act für Inhaber bedeutet Warum der EU AI Act auch für Apotheken gilt, wo KI im Alltag sitzt (Interaktionscheck und Bestellvorschlag in der Warenwirtschaft, AMTS-/Medikationsanalyse-Software, Beratungs-Chatbot), wann eine Software Medizinprodukt der Klasse IIa ist, was § 203 StGB und die Apothekenbetriebsordnung verlangen und wie die Art.-4-Maßnahmen für das Team gelingen. Besonderheit: wegen des Fremdbesitzverbots ist der approbierte Inhaber zugleich Entscheider und persönlich haftender Betreiber. → https://kleiboldt.de/blog/ki-apotheke-compliance/ ### Digital Omnibus: Warum Art. 4 für Arztpraxen mehr Arbeit bedeutet Brüssel hat die Hand gelockert, aber den Griff nicht aufgegeben. Der Digital Omnibus schafft Art. 4 nicht ab, er dreht die Beweisrichtung um und macht das Schulungsregister zum entscheidenden Dokument. → https://kleiboldt.de/blog/digital-omnibus-ki-kompetenz/ ### Was kostet KI-Compliance in der Arztpraxis? Ehrliche Kostenrechnung: Drei Kostenschichten (einmalig, laufend, Schulung), Preisbänder von 1.900 € bis 15.000 €, Vergleich mit Bußgeld- und Haftungsrisiken, ROI-Argumentation. BOFU-Artikel. → https://kleiboldt.de/blog/kosten-ki-compliance/ ### KI in der Hausarztpraxis: Drei Use Cases, die 2026 rechtlich tragen Ambient Scribing, KI-Telefonassistent, ICD-Kodierungsunterstützung — jeweils mit DSGVO-, MDR- und AI-Act-Einordnung. Checkliste Betreiberpflichten Art. 26. → https://kleiboldt.de/blog/ki-hausarztpraxis/ ### Praxisteam für KI gewinnen: Was bei der Einführung funktioniert Warum MFA-Skepsis rational ist, drei häufige Einführungsfehler, konkrete Change-Management-Schritte. Art. 4 AI Act als Brücke zum Team-Onboarding. → https://kleiboldt.de/blog/praxisteam-ki-akzeptanz/ ### Feierabend durch KI? Was Arztpraxen realistisch zurückgewinnen Zeitersparnis durch Ambient Scribing mit Studienzahlen, konkretes Praxisszenario, Entmystifizierung (was KI nicht löst), rechtliche Prüfpflicht vs. Netto-Zeitgewinn. → https://kleiboldt.de/blog/ki-arzt-feierabend/ ### KI-Dokumentation für Arztpraxen: das Auswahlraster Das Raster für die eigene Auswahl, bewusst ohne Anbietertabelle. Drei Produktkategorien mit steigender Nähe zur Medizinprodukt-Schwelle (Ambient Scribing, Arztbrief-Generatoren, Hybrid-Plattformen), fünf Entscheidungsdimensionen (Hosting und § 203 StGB mit Verpflichtungskette nach Abs. 4, Integration in die Praxissoftware, Zweckbestimmung nach Art. 2 Nr. 12 MDR und CE-Klasse nach Regel 11, Review-Interface, Protokollierung nach Art. 26 Abs. 6) und sechs Fragen, die sich vor der Unterschrift schriftlich beantworten lassen. Der Artikel erklärt außerdem, warum die frühere Produkttabelle entfernt wurde: Namen, Eigentümer und Hosting-Angaben veralten im Fließtext, ohne dass es auffällt. Die produktscharfe Einordnung liegt deshalb allein im KI-Tool-Radar, das seinen Stand je Produkt mitführt. Neutral, ohne Affiliate, ohne Provision. → https://kleiboldt.de/blog/ki-dokumentation-tools-vergleich/ ### KI-Dokumentation im MVZ: Wie Legal Engineering die Compliance-Blockade löst Warum Klinik-Konzepte im ambulanten Sektor scheitern — und drei Hebel, die das Problem lösen. → https://kleiboldt.de/blog/ki-compliance-mvz-ambulant/ ### Der Arztbrief: Vom Klinik-Tool zum MVZ-Risiko In der Klinik erzwingt die Hierarchie Human Oversight. Im MVZ fehlt diese Struktur. Was ein MVZ-taugliches Review-Interface für KI-Arztbriefe leisten muss (Art. 26 AI Act). → https://kleiboldt.de/blog/arztbrief-mvz-review-interface/ ### KI-Betreiberpflichten: Was Ärzten und MVZ-Betreibern bei Verstößen droht Drei Verfahren gleichzeitig: AI-Act-Bußgeld, Schadensersatzklage, Ärztekammer. → https://kleiboldt.de/blog/betreiberpflichten-ai-act/ ### § 203 StGB trifft Cloud-KI Wenn der Arztbrief in ChatGPT zum Straftatbestand wird. → https://kleiboldt.de/blog/203-stgb-cloud-ki/ ### Radiologie-KI und Datensouveränität DICOM-Daten, US Cloud Act, Edge AI / On-Premise Inference. Sovereign AI als Architekturprinzip. → https://kleiboldt.de/blog/radiologie-ki/ ### KI in der Arztpraxis: Der vollständige Leitfaden EU AI Act, DSGVO, § 203 StGB und Haftung — alles in einem Leitfaden. → https://kleiboldt.de/blog/ki-arztpraxis/ ### EU AI Act im Gesundheitswesen 2026 Betreiberpflichten, Hochrisiko-Klassifizierung und Stufenplan. → https://kleiboldt.de/blog/eu-ai-act-gesundheitswesen/ ### Software as Medical Device (SaMD) MDR Regel 11, CE-Kennzeichnung, Risikoklassifizierung für HealthTech-Startups. → https://kleiboldt.de/blog/samd-mdr/ ### Weitere Artikel Vollständige Liste, automatisch erzeugt aus src/data/articles.ts. #### Welchen Teil Ihrer Arbeit darf die KI niemals übernehmen? KI-Dokumentation in der Psychotherapie. Das Schreiben der Verlaufsnotiz ist dort ein Wirkfaktor der Behandlung und nicht ihr Protokoll; wer ihn automatisiert, verliert etwas, ohne dass jemand etwas verlernt. Dazu die Grenze zur Emotionserkennung, der Gutachterbericht und das, was Ausbildungsinstitute vor dem ersten Werkzeug festlegen müssen. → https://kleiboldt.de/blog/ki-dokumentation-psychotherapie/ #### Die Anzeige, die Ihre Patienten nie sehen werden Seit dem 18. August ist der Werbekanal von ChatGPT in Deutschland offen. Für Praxen ist er von drei Seiten gleichzeitig zu, für Anbieter erreicht er die Falschen, und die Frage nach dem Umfeld bleibt offen. → https://kleiboldt.de/blog/chatgpt-ads-arztpraxis/ #### „Die Verantwortung bleibt jedoch immer in der Praxis“ 25 Jahre eigene Praxis, 2024 verkauft, heute Akademie. Andrea und Hugo Teister über den Moment der Verkaufsentscheidung, über Anbieter, die „DSGVO-konform“ auf alles schreiben, und darüber, was ein Praxisinhaber vor der Digitalisierung wissen sollte. → https://kleiboldt.de/blog/interview-teister-campus-praxisplus/ #### „Es gehört zu unserem Job, Recht für die Praxen anwendbar zu machen“ Der Leiter des Stabsbereichs Recht der KBV über Betreiberpflichten, den Digital Omnibus, die Grenze zur medizinischen Hochrisiko-KI und die Frage, welchen Platz seriöse Beratung beim Thema hat. → https://kleiboldt.de/blog/interview-weinrich-kbv/ #### Datenschutz-Folgenabschätzung für KI in der Arztpraxis Wer ein KI-Tool mit Gesundheitsdaten einsetzt, braucht fast immer eine DSFA. Wann sie verpflichtend ist, welche vier Bausteine sie enthält, das Vorgehen in fünf Schritten und die häufigsten Fehler. → https://kleiboldt.de/blog/dsfa-ki-arztpraxis/ #### Ambient Scribing: wann es zur Hochrisiko-KI wird Ob ein Ambient-Scribing-Tool das Gespräch nur zusammenfasst oder Diagnose- und Kodiervorschläge einbaut, entscheidet über die Risikoklasse. Die Trennlinie zwischen Dokumentation und Diagnoseunterstützung, mit Dragon Copilot und Tandem Health als Beispielen. → https://kleiboldt.de/blog/ambient-scribing-arztpraxis/ #### MDR Regel 11 und KI: Wann ein KI-Tool zum Medizinprodukt wird Regel 11 der MDR entscheidet, ob ein KI-Tool ein Medizinprodukt ist. Die Klassifizierungslogik, drei Praxisbeispiele aus Radiologie, PVS und Triage und die Konsequenzen für Anbieter und Betreiber. → https://kleiboldt.de/blog/mdr-regel-11-ki/ #### ICD-Vorschlag durch KI: Diagnose oder Dokumentationshilfe Der ICD-Vorschlag ist die regulatorisch heikelste KI-Funktion der aktuellen PVS-Generation. Warum er de facto Diagnoseunterstützung ist, was CGM, medatixx und tomedo tun und was das für die Arzthaftung bedeutet. → https://kleiboldt.de/blog/icd-vorschlag-ki-medizinprodukt/ #### MDR und EU AI Act parallel: Doppelte Konformitätsbewertung Für Anbieter von KI-Medizinprodukten greifen MDR und EU AI Act gleichzeitig. Wo die Synergien liegen, wo die Bewertungen formal getrennt bleiben und wie ein integriertes Konformitätsbewertungsverfahren aussieht. → https://kleiboldt.de/blog/mdr-ai-act-parallel/ #### Generische KI-Schulungen genügen dem AI Act nicht Art. 4 AI Act stellt auf den konkreten Einsatzkontext ab. Für Arztpraxen und MVZ reicht ein generischer Kurs nicht aus. Die rechtliche Herleitung und was stattdessen nötig ist. → https://kleiboldt.de/blog/ki-literacy-generische-schulung/ #### KI-Haftung in der Arztpraxis: Wo liegt die größte Haftungsillusion? Wer haftet, wenn die KI irrt? Ein Gespräch mit Prof. Dr. Patrick Da-Cruz über Produkthaftung, Behandlungsfehler und warum der Stempel unter dem Befund immer Ihren Namen trägt. → https://kleiboldt.de/blog/interview-da-cruz/ #### KI in der Arztpraxis einführen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für 2026 Wo anfangen, welches Tool, was kostet es, was muss rechtlich stehen? Ein strukturierter Fahrplan von der Bestandsaufnahme bis zum Go-Live in 30 Tagen. → https://kleiboldt.de/blog/ki-arztpraxis-einfuehren/ #### Der EU AI Act gilt nicht in der Schweiz. Noch nicht. DSGVO, MDR, REACH, Lebensmittelrecht — die Schweiz übernimmt EU-Regulierung zuverlässig. Bei KI passiert dasselbe. Wer jetzt handelt, hat Jahre Vorsprung. → https://kleiboldt.de/blog/ai-act-schweiz/ #### Wenn Compliance zum Conversion-Faktor wird Warum Compliance im Healthcare-Marketing kein Hindernis, sondern ein Vertrauenssignal ist. Ein Gespräch mit Max-Raphael Feibel über HWG, Tracking und KI-Sichtbarkeit. → https://kleiboldt.de/blog/compliance-marketing-interview/ #### KI in der Arztpraxis: Vollständig vermarktet. Halb erklärt. KI-Anbieter verkaufen, Praxissoftware integriert — aber wer erklärt dem Arzt, dass er damit Betreiber nach dem EU AI Act wird? Eine Analyse der Kommunikationslücke, die zur Compliance-Falle wird. → https://kleiboldt.de/blog/ki-arztpraxis-vollstaendig-vermarktet/ #### „Das System hat versagt“ ist kein Schutzargument Wo liegt die größte Haftungsillusion beim KI-Einsatz? Sollten Ärzte KI-Entscheidungen vertrauen? Ein Gespräch mit Prof. Dr. Patrick Da-Cruz über Verantwortung und Dokumentation. → https://kleiboldt.de/blog/ki-haftung-arztpraxis/ #### EU AI Act für MVZs: Der Betreiber-Leitfaden für Multi-Standort-Compliance MVZ-Geschäftsführer stehen vor einer besonderen Herausforderung: heterogene IT, mehrere Standorte, unklare Verantwortlichkeiten. Was der EU AI Act nach Art. 26 von MVZs verlangt — und ein 90-Tage-Plan. → https://kleiboldt.de/blog/mvz-eu-ai-act/ #### ChatGPT schreibt Ihren Arztbrief. Wer trägt die Verantwortung? (Nicht ChatGPT.) „Schreib mir einen Arztbrief für …“ ist der häufigste Prompt in deutschen Arztpraxen. Was dabei technisch, rechtlich und haftungsrechtlich passiert. → https://kleiboldt.de/blog/chatgpt-arztbrief/ #### Ihre IT hat gestern ein Update installiert. Heute sind Sie Betreiber eines Hochrisiko-KI-Systems. Donnerstagmorgen. Ihr IT-Dienstleister hat nachts routinemäßig Updates eingespielt. Alles läuft. Keine Störung. Kein Ticket im System. Was Sie nicht wissen: Mit diesem Update hat sich die rechtliche Einordnung Ihrer Praxissoftware fundamental geändert. → https://kleiboldt.de/blog/update-risk/ #### Ihr KI-Anbieter weiß nicht, ob sein Produkt legal ist. (Und Sie haften trotzdem.) Dienstagvormittag. Verkaufsgespräch. Ein junger Mann in Sneakers und Hoodie sitzt Ihnen gegenüber. Sein Laptop glänzt mit Stickern von Tech-Konferenzen, die Sie nicht kennen. → https://kleiboldt.de/blog/due-diligence/ #### Die Arzthelferin kündigt. Schon wieder. Kann KI helfen? (Kommt drauf an.) Montagmorgen, 8:02 Uhr. Das Telefon klingelt. Niemand nimmt ab, weil die eine MFA, die heute da ist, gerade einem Patienten erklärt, dass seine Überweisung abgelaufen ist. → https://kleiboldt.de/blog/fachkraftemangel/ #### Der Arztbrief lügt. Wer zahlt? (Spoiler: Nicht die KI.) Freitagnachmittag, 16:30 Uhr. Der Kopf raucht, das Wartezimmer leert sich endlich. Das neue KI-Tool hat den Arztbrief für Herrn Müller schon fertiggeschrieben. → https://kleiboldt.de/blog/haftung/ #### Ihr Software-Vertrag läuft bis 2026? Dann haben wir ein Thema. Der EU AI Act bringt neue Regeln für KI in der Medizin. Was müssen Praxen wissen, und wann wird Software zum Hochrisiko-System? → https://kleiboldt.de/blog/ai-act/ #### Hochrisiko-KI im Gesundheitswesen: Der Entscheidungsbaum zur Klassifizierung Ist Ihre KI-Software Hochrisiko nach EU AI Act? Anhang III durchdekliniert, mit Praxisbeispielen von der Terminvergabe bis zur Diagnose-KI. → https://kleiboldt.de/blog/hochrisiko-ki-klassifizierung/ #### KI-Haftung in der Klinik: Arzthaftung, Krankenhaushaftung, Produkthaftung — wer zahlt? Wenn die KI im Krankenhaus eine Fehldiagnose unterstützt: Wer haftet? Der Arzt, das Krankenhaus oder der Software-Hersteller? Die Haftungsverteilung im Detail. → https://kleiboldt.de/blog/ki-haftung-klinik/ #### Sovereign AI in der Medizin: Warum Datensouveränität kein Luxus ist, sondern Pflicht Edge AI, On-Premise-Modelle, lokale Inferenz: Warum die Zukunft der medizinischen KI dezentral ist — und wie Datensouveränität DSGVO, Cloud Act und Latenz gleichzeitig löst. → https://kleiboldt.de/blog/sovereign-ai-healthcare/ #### Was ist Legal Engineering? Definition, Abgrenzung und Anwendung im Gesundheitswesen Legal Engineering verbindet Rechtsexpertise mit technischem Verständnis. Warum klassische Rechtsberatung allein nicht reicht — und wie Legal Engineering Healthcare-KI-Projekte absichert. → https://kleiboldt.de/blog/legal-engineering/ #### EU AI Act & MDR: Doppel-Compliance für HealthTech-Startups — effizienter als Sie denken MDR und EU AI Act gleichzeitig erfüllen? Klingt nach doppeltem Aufwand. Ist es nicht — wenn Sie die Schnittmengen kennen. Vergleichstabelle und effizienter Compliance-Pfad. → https://kleiboldt.de/blog/ai-act-mdr-compliance/ #### DiGA & KI: Was Digitale Gesundheitsanwendungen mit KI bei der Zulassung beachten müssen BfArM-Prüfverfahren, BSI TR-03161, KI-spezifische Herausforderungen: Was DiGA-Hersteller wissen müssen, wenn sie KI in ihre App auf Rezept integrieren. → https://kleiboldt.de/blog/diga-ki-anforderungen/ #### Privacy by Design für Healthcare-KI: Datenschutzarchitektur von Anfang an Privacy Proxy Pattern, Pseudonymisierung, Edge Computing: Wie HealthTech-Anbieter Datenschutz in die Architektur einbauen — statt nachträglich draufzukleben. → https://kleiboldt.de/blog/privacy-by-design-healthcare/ #### EU AI Act für Krankenhäuser: Compliance-Leitfaden für KRITIS-Betreiber Kliniken als KRITIS-Betreiber stehen vor besonderen Herausforderungen: Multi-System-Landschaft, Grundrechte-Folgenabschätzung, AI Literacy für hunderte Mitarbeiter. → https://kleiboldt.de/blog/eu-ai-act-krankenhaus/ #### KI-Governance-Framework für Kliniken: Rollen, Prozesse und ISO 42001 Wer ist verantwortlich für KI im Krankenhaus? Compliance Officer, IT-Leiter oder Chefarzt? Ein praxistaugliches Governance-Framework mit klaren Rollen und Protokollen. → https://kleiboldt.de/blog/ki-governance-klinik/ → Übersicht aller 50 Artikel: https://kleiboldt.de/blog/ ## Preise & Investment Transparente Preisübersicht für alle Leistungen. Akademie (Modul 1 249 €, Tool-Vertiefung 290 €, Starter-Bündel 449 €, Fokus 890 € ab Q1 2027, MVZ-Rollout auf Anfrage ab 20 Plätzen, Rezertifizierung ab 190 €/Person/Jahr), Einmalleistungen (Ersteinschätzung 490 € pauschal, Orientierungsberatung 1.900 €, Compliance-Check & Audit ab 3.000 €, Rechtssichere Implementation auf Anfrage) und Retainer-Modell für laufende Begleitung (Monitoring 199 €/Monat, Aktualisierung 449 €/Monat, Begleitung 999 €/Monat, zzgl. einmaligem Setup 990 € oder 2.490 €). Diese Treppe gilt für die Anwenderseite; Hersteller und Softwareanbieter steigen über die Regulatorische Standortbestimmung ab 2.900 € netto ein (siehe /anbieter/), Institutionen mit eigenem Trägerprogramm über Curriculum, Beratungsinstrument und Unterlagen als einzeln beschließbare Bausteine auf Anfrage (siehe /fortbildung/). Grundsatz: Jeder bezahlte Einstieg wird auf die nächstgrößere Leistung angerechnet. Keine versteckten Kosten, Festpreise bei Einmalleistungen. → https://kleiboldt.de/zusammenarbeit/ ## Häufige Fragen (Betreiber) ### Wo fange ich an, wenn ich KI in meiner Praxis einsetzen möchte? Mit einer Potenzialanalyse: Identifikation geeigneter Abläufe, technische Voraussetzungen, datenschutzrechtliche Erstbewertung. ### Ist der Einsatz von ChatGPT in der Arztpraxis DSGVO-konform? Die Standard-Version mit Privatkonto nicht. Für rechtssichere Nutzung: Auftragsverarbeitungsvertrag, kontrollierte Aufbewahrung, geklärter Drittlandtransfer (OpenAI ist nicht im EU-US Data Privacy Framework gelistet, Microsoft schon), idealerweise ein offenes Modell im eigenen Netz. ### Wer haftet, wenn KI einen Fehler macht? Immer der Arzt (§ 630a BGB), und bei fehlender Dokumentation der Prüfung greift die Vermutung des § 630h Abs. 3 BGB. Der EU AI Act verschärft die Aufsichtspflicht dort, wo tatsächlich ein Hochrisiko-System vorliegt. ## Weitere Kernseiten ### Haftung beim KI-Einsatz Haftungsebenen, Betreiberpflichten und ein durchgerechnetes Fallszenario. → https://kleiboldt.de/wissen/haftung/ ### MDR und Medizinprodukte Wann Software Medizinprodukt wird, Regel 11, CE-Kennzeichnung und die Kopplung zum AI Act. → https://kleiboldt.de/wissen/mdr/ ### KI-Compliance im Überblick Der Einstiegsüberblick für Betreiber: Pflichten, Fristen, Reihenfolge. → https://kleiboldt.de/wissen/ ### Laufende Begleitung (Retainer) Monitoring, Doku-Updates, Nachschulung, Quartals-Briefings. Drei Stufen ab 199 €/Monat. → https://kleiboldt.de/zusammenarbeit/#begleitung ### KI-Compliance für die Schweiz Warum der EU AI Act auch Schweizer Praxen betrifft: autonomer Nachvollzug, revDSG, MepV. → https://kleiboldt.de/ch/ ### EU-AI-Act-Prüfbogen Kostenlos und ohne Anmeldung. Ermittelt zuerst, welche Regelwerke Sie treffen, und fragt erst danach nach dem Stand der Umsetzung. Ergebnis ist ein Befund mit Fundstellen, Fristen und Maßnahmen, ohne Punktzahl. → https://kleiboldt.de/eu-ai-act-check/ ## Glossar: Begriffe mit eigener Detailseite Datierte, zitierfähige Definitionen mit DefinedTerm-Markup. - Zweckbestimmung: Der Schlüsselbegriff für MDR und EU AI Act im Gesundheitswesen → https://kleiboldt.de/glossar/zweckbestimmung/ - Hochrisiko-KI nach EU AI Act: Definition, Healthcare-Einstufung und Betreiberpflichten → https://kleiboldt.de/glossar/hochrisiko-ki/ - Human Oversight nach EU AI Act: Was menschliche Aufsicht in der Arztpraxis bedeutet → https://kleiboldt.de/glossar/human-oversight/ - Betreiber (Deployer) nach EU AI Act: Wann eine Arztpraxis zum KI-Betreiber wird → https://kleiboldt.de/glossar/betreiber-deployer/ - Anbieter (Provider) nach EU AI Act: Wer KI-Hersteller im Gesundheitswesen ist → https://kleiboldt.de/glossar/anbieter-provider/ - DSFA für KI-Systeme: Datenschutz-Folgenabschätzung in der Arztpraxis → https://kleiboldt.de/glossar/dsfa/ - AI Literacy nach Art. 4 EU AI Act: Was KI-Kompetenz in der Arztpraxis bedeutet → https://kleiboldt.de/glossar/ai-literacy/ - Software as Medical Device (SaMD): Wann KI-Software unter MDR fällt → https://kleiboldt.de/glossar/samd/ - CE-Kennzeichnung für KI im Gesundheitswesen: Was Healthcare-Anbieter wissen müssen → https://kleiboldt.de/glossar/ce-kennzeichnung/ - Konformitätsbewertung nach EU AI Act und MDR: Verfahren und Synergien → https://kleiboldt.de/glossar/konformitaetsbewertung/ - Sovereign AI im Gesundheitswesen: Lokale LLMs und Datensouveränität → https://kleiboldt.de/glossar/sovereign-ai/ - Medizinprodukteverordnung (MDR): Was Healthcare-KI-Anbieter wissen müssen → https://kleiboldt.de/glossar/mdr/ ## Erstgespräch Kostenloses, unverbindliches 30-Minuten-Erstgespräch zur Ersteinschätzung: https://calendar.app.google/5aJ64vJgF4eQD8XQ7 Alternativ Kontaktformular: https://kleiboldt.de/kontakt/