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Orientierungsberatung · Für Praxen am Anfang

KI in Ihrer Praxis?Die richtige Frage zuerst.

Bevor Sie ein Tool einführen, kommt die schwierigere Entscheidung: Welche passen zu Ihrer Fachrichtung, welche können Sie weglassen — und wie steigen Sie ein, ohne später nachrüsten zu müssen?

Softwarehäuser verkaufen. Praxisberater kennen Workflows. Ich kenne beides — und die Pflichten, die bei der falschen Entscheidung auf Sie als Betreiber zukommen. Deshalb startet meine Beratung nicht bei der Technik, sondern bei der Frage, was für Ihre Praxis wirklich Sinn ergibt.

Die Ausgangslage

Drei Fragen, die keiner stellt —bevor die KI läuft.

Die meisten Einstiegs-Beratungen springen direkt zur Tool-Auswahl. Das reicht nicht, wenn am Ende Sie als Arzt für die Nutzung geradestehen — und nicht der, der Ihnen das Tool verkauft hat. Diese drei Fragen gehören an den Anfang, nicht an das Ende.

Frage 1

Was ist wirklich da?

Zwischen Marketing-Pitch und Produktivsystem liegen oft Welten. Welche KI-Tools sind reif für die Praxis, welche Versprechen halten nicht? Ohne unabhängigen Blick fällt die Entscheidung zu früh.

Frage 2

Was passt zu mir?

Ein HNO-Arzt braucht andere Tools als ein Radiologe. Eine Einzelpraxis andere als ein MVZ-Verbund. Was für andere funktioniert, kann bei Ihnen Ressourcen verbrennen, ohne den Alltag zu entlasten.

Frage 3

Was kostet die Pflicht?

Jedes KI-Tool löst Betreiberpflichten aus — Schulung, Dokumentation, Aufsicht, teilweise DSFA. Wer das erst nach der Einführung sieht, macht doppelte Arbeit. Oder haftet, wenn etwas schiefgeht.

Ein Muster, das ich regelmäßig sehe

Der teure Einstieg beginnt damit,dass niemand die falsche Frage stellt.

Fallbeispiel · Hausarztpraxis

Eine Praxis entscheidet sich für einen KI-Telefonassistenten. Das Tool filtert Anrufe vor, stellt Routine-Fragen, übergibt strukturiert ans Team. Praktisch. Neun Monate später fällt im Gespräch mit einem Kollegen auf: Das System stellt implizit Anamnese-Fragen — damit liegt eine mögliche Einstufung als Medizinprodukt nach MDR Rule 11 nahe.

Die DSFA wurde nie gemacht. Die Art.-4-Schulung fehlt. Die Betreiberdokumentation nach Art. 26 AI Act existiert nicht. Keine Katastrophe. Aber drei Wochen Nacharbeit für das, was vor dem Kauf drei Stunden Gespräch gedauert hätte. Und die unangenehme Frage bleibt: Wie viele andere Tools in der Praxis laufen mit dem gleichen blinden Fleck?

Das ist kein Einzelfall. Es ist das Muster — und der Grund, warum diese Beratung nicht bei der Tool-Auswahl beginnt, sondern bei der Frage, welche Pflichten überhaupt entstehen, sobald Sie ein bestimmtes Tool einsetzen. Wer das erst nach dem Kauf klärt, zahlt doppelt.

Ablauf · 4 Schritte

Wie die Orientierungsberatung läuft.

Kein Standardvortrag, keine Marketingmappe. Ein 90-Minuten-Termin und eine schriftliche Roadmap, die Sie danach in der Hand haben.

01

Ihre Praxis verstehen

Vor dem Termin: Kurzer Steckbrief Ihrer Praxis — Fachrichtung, Größe, PVS, bisherige Digitalisierung, wo der Schuh drückt. Der Termin beginnt nicht bei Null.

02

Die KI-Landschaft sortieren

Welche Tools sind für Ihre Fachrichtung relevant? Was ist Marketing, was ist echter Mehrwert? Welche Systeme sind reif, welche noch nicht? Ohne Herstellerinteresse.

03

Die individuelle Empfehlung

Eine Shortlist mit drei bis fünf konkreten Tools, die zu Ihrer Praxis passen — und ebenso wichtig: einer Liste dessen, was Sie weglassen sollten. Mit Begründung.

04

Das Compliance-Profil

Zu jeder Empfehlung: Welche Pflichten löst dieses Tool bei Ihnen als Betreiber aus? Was ist Art. 4, was ist Art. 26, wo brauchen Sie eine DSFA? Vollständig, aber ohne Panik.

Dauer

90 Min. Termin + schriftliche Roadmap

Format

Video-Call oder vor Ort in NRW

Teilnehmer

Einzelpraxis, MVZ-Leitung oder ganzes Team

Perspektive · Was wer sieht

Drei gute Berater.Drei systematische blinde Flecken.

An der KI-Einführung in Arztpraxen beraten viele. Jede Gruppe ist in ihrem Feld kompetent — und übersieht dabei genau das, was bei Ihnen zur Pflicht wird.

Softwarehaus

Sieht

Das eigene Produkt. Den Nutzen im Workflow. Den Fit zu PVS und bestehender IT.

Übersieht

Dass das Tool Ihre Betreiberpflicht auslöst — nicht die eigene. Compliance ist Vertriebsargument, nicht Kriterium.

Praxisberater

Sieht

Abläufe, Personalstruktur, Abrechnungslogik. Wo ein Tool entlastet, wo Widerstand entsteht.

Übersieht

Die regulatorische Einstufung. MDR Rule 11, Hochrisiko-Kriterien, DSFA-Pflicht — das ist nicht sein Fach.

Anwalt

Sieht

Den Gesetzestext. Die Haftungsrisiken. Die formalen Pflichten.

Übersieht

Welches Tool überhaupt in Frage kommt und wie es im Praxisalltag wirkt. Was er nicht kennt, kann er nicht bewerten.

Was ich zusätzlich sehe

Die Schnittmenge, die sonst niemand sieht.

Ich bin Jurist — und gleichzeitig jemand, der die Tool-Landschaft täglich bewertet. Das heißt: Ich sehe den Telefonassistenten und die Rule-11-Frage im selben Gedanken. Ich weiß, welche Ambient-Scribe-Software reif ist — und erkenne zugleich, was sie bei Ihnen als Betreiber auslöst.

Diese Kombination ist nicht besonderes Talent, sie ist Methodik. Und sie ist der Grund, warum Sie die Einstiegs-Entscheidung nur einmal treffen müssen — statt in zwölf Monaten nachzusortieren, was von Beginn an hätte stimmen müssen.

Was Sie nach 90 Minuten in der Hand haben

Kein Gutachten. Eine Entscheidung, die trägt.

Juristische Papiere helfen Ihnen im Alltag nicht weiter. Die Orientierungsberatung endet mit etwas anderem: einer Arbeitsgrundlage, die Sie einmal erarbeiten und in den nächsten 12 bis 18 Monaten nicht wieder anfassen müssen. Einmal richtig gelegt — und Sie können sich wieder auf Ihre Patientinnen konzentrieren.

Ihre schriftliche Roadmap enthält:

  • Eine schriftliche Roadmap mit priorisierten KI-Empfehlungen — fachrichtungsspezifisch, workflow-orientiert
  • Eine klare Negativ-Liste: welche Tools Sie getrost ignorieren können und warum
  • Das Compliance-Profil zu jedem empfohlenen Tool — Pflichten nach EU AI Act, DSGVO, Berufsrecht
  • Einen Fahrplan für die nächsten 6–12 Monate: Was als Erstes, was kann warten, was darf nicht vergessen werden
  • Die Klarheit, ob und wo Sie weitere Unterstützung brauchen — ohne Verkaufsdruck
Unverbindliches Erstgespräch · 20 Minuten

Einmal den richtigen Einstieg legen —und Sie haben Ruhe.

20 Minuten, um zu klären, ob die Orientierungsberatung zu Ihrer Situation passt. Wenn ja, machen Sie diesen Schritt einmal — und er trägt. Wenn nein, hören Sie das von mir ebenso klar. Kein Verkaufsgespräch.

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