KI in Ihrer Praxis?Die richtige Frage zuerst.
Bevor Sie ein Tool einführen, kommt die schwierigere Entscheidung: Welche passen zu Ihrer Fachrichtung, welche können Sie weglassen — und wie steigen Sie ein, ohne später nachrüsten zu müssen?
Softwarehäuser verkaufen. Praxisberater kennen Workflows. Ich kenne beides — und die Pflichten, die bei der falschen Entscheidung auf Sie als Betreiber zukommen. Von der ersten Potenzialanalyse bis zur lückenlosen Dokumentation.
Drei Fragen, die keiner stellt —
bevor die KI läuft.
Die meisten Einstiegs-Beratungen springen direkt zur Tool-Auswahl. Das reicht nicht, wenn am Ende Sie als Arzt für die Nutzung geradestehen.
Was ist wirklich da?
Welche KI-Tools sind reif für die Praxis, welche Versprechen halten nicht? Ohne unabhängigen Blick fällt die Entscheidung zu früh.
Was passt zu mir?
Was für andere funktioniert, kann bei Ihnen Ressourcen verbrennen, ohne den Alltag zu entlasten.
Was kostet die Pflicht?
Jedes KI-Tool löst Betreiberpflichten aus — Schulung, Dokumentation, Aufsicht. Wer das erst später sieht, macht doppelte Arbeit.
Ablauf der Orientierungsberatung
Ihre Praxis verstehen
Vor dem Termin: Kurzer Steckbrief Ihrer Praxis — Fachrichtung, Größe, PVS, wo der Schuh drückt. Der Termin beginnt nicht bei Null.
Die KI-Landschaft sortieren
Welche Tools sind für Ihre Fachrichtung relevant? Welche Systeme sind reif, welche noch nicht? Ohne Herstellerinteresse.
Die individuelle Empfehlung
Eine Shortlist mit konkreten Tools, die zu Ihrer Praxis passen — und einer Liste dessen, was Sie weglassen sollten.
Das Compliance-Profil
Zu jeder Empfehlung: Welche Pflichten löst dieses Tool bei Ihnen als Betreiber aus? Was ist Art. 4, was ist Art. 26?
Roadmap & Compliance-Profil (90 Min. Termin)
Ab 1.900 € (Festpreis)
Drei gute Berater.
Drei systematische blinde Flecken.
An der KI-Einführung in Arztpraxen beraten viele. Jede Gruppe ist in ihrem Feld kompetent — und übersieht dabei genau das, was bei Ihnen zur Pflicht wird.
Softwarehaus
Sieht
Das eigene Produkt. Den Nutzen im Workflow. Den Fit zu PVS und bestehender IT.
Übersieht
Dass das Tool Ihre Betreiberpflicht auslöst — nicht die eigene. Compliance ist Vertriebsargument.
Praxisberater
Sieht
Abläufe, Personalstruktur, Abrechnungslogik. Wo ein Tool entlastet, wo Widerstand entsteht.
Übersieht
Die regulatorische Einstufung. MDR Rule 11, Hochrisiko-Kriterien, DSFA-Pflicht.
Anwalt
Sieht
Den Gesetzestext. Die Haftungsrisiken. Die formalen Pflichten.
Übersieht
Welches Tool überhaupt in Frage kommt und wie es im Praxisalltag wirkt.
Die Schnittmenge, die sonst niemand sieht.
Ich bin Jurist — und gleichzeitig jemand, der die Tool-Landschaft täglich bewertet. Das heißt: Ich sehe den Telefonassistenten und die Rule-11-Frage im selben Gedanken.
Diese Kombination ist nicht besonderes Talent, sie ist Methodik. Und sie ist der Grund, warum Sie die Einstiegs-Entscheidung nur einmal treffen müssen.
Ein Berater oder drei?
Brauche ich für KI in der Arztpraxis wirklich drei verschiedene Berater?
+
KI in der Arztpraxis berührt drei sehr unterschiedliche Disziplinen: Recht und Regulatorik, Software-Architektur sowie Praxis- und Workflow-Beratung. Wer für jede dieser Disziplinen einen eigenen Spezialisten engagiert, bekommt drei Sichten — aber niemanden, der sie zu einem umsetzbaren Plan verdichtet. Ein Legal Engineer bildet die drei Disziplinen in einer Rolle ab. Regulatorische Einordnung, Tool-Bewertung, Workflow-Integration sowie Synthese, Umsetzung und Dokumentation laufen in einer Hand. Anwaltliche Spezialfragen — Vertragsprüfung im Einzelfall, Haftungsgutachten, gerichtliche Vertretung — werden gezielt dazugeschaltet. Für Praxen aller Größen, von der Einzelpraxis bis zum MVZ-Verbund, ist das in der Regel die tragfähigere Antwort als drei parallele Vollberatungen zu koordinieren.
Was unterscheidet einen Legal Engineer von einem Rechtsanwalt?
+
Die Rollen sind verschieden und sie ergänzen sich. Ein Anwalt erbringt individuelle Rechtsberatung im Einzelfall — Vertragsprüfung, Haftungsgutachten, gerichtliche Vertretung. Ein Legal Engineer baut die Schicht davor und dazwischen: regulatorische Einordnung nach EU AI Act, MDR und DSGVO als Grundlage für Architektur- und Workflow-Entscheidungen, technische Tool-Bewertung, Prozess- und Dokumentationsdesign. Bei Kleiboldt Legal Engineering kommt die dritte Disziplin dazu — Praxis- und Workflow-Beratung. Wo anwaltliche Spezialfragen anfallen, wird Rechtsanwalt oder DSB gezielt dazugeschaltet — koordiniert statt parallel.
Ersetzt der Legal Engineer den betrieblichen Datenschutzbeauftragten?
+
Nein. Der betriebliche Datenschutzbeauftragte (DSB) ist für viele Praxen ab 20 Mitarbeitern oder bestimmten Verarbeitungstätigkeiten gesetzlich vorgeschrieben (§ 38 BDSG). Die Rolle bleibt bestehen. Der Legal Engineer arbeitet mit dem DSB zusammen — er übernimmt die KI-spezifische Einordnung (DSFA nach Art. 35 DSGVO, Grundrechts-Folgenabschätzung nach Art. 27 AI Act, Architektur-Bewertung), die viele DSB mangels KI-Expertise nicht tief genug abdecken können.
Wann brauche ich tatsächlich mehrere Berater?
+
Bei Kliniken mit eigenentwickelten KI-Systemen, bei MVZ-Verbünden mit Zertifizierungsbedarf, bei Health-Tech-Unternehmen vor CE-Kennzeichnung. Dort ist spezialisierte Regulatory-Beratung (Benannte Stelle, ISO 13485, ISO 42001) erforderlich. Ein Legal Engineer übernimmt in diesen Konstellationen die Lead-Rolle und bindet Spezialisten gezielt ein — statt alles parallel laufen zu lassen.
Wie viel kostet eine integrierte KI-Beratung gegenüber drei Einzelberatern?
+
Eine Einstiegsberatung beginnt bei 1.900 € (Potenzialanalyse) bzw. 3.000 € (Compliance-Quickcheck). Vergleichbare Leistung bei drei Einzelberatern — anwaltliches Gutachten plus IT-Sicherheits- und Architekturbewertung plus Praxis- und Workflow-Beratung — liegt je nach Aufwand zwischen 6.000 € und 15.000 €, ohne dass am Ende jemand die Ergebnisse synthetisiert. Die Preisdifferenz ist nicht das wichtigste Argument — die Synthese ist es.
Von der Entscheidung zum rechtssicheren System.
Wenn Sie wissen, was Sie wollen, begleite ich die technische und juristische Einführung. Ohne Reibungsverluste zwischen Anwalt und IT-Dienstleister.
Rechtssichere Implementation
Sie wissen, welche KI-Tools Sie einsetzen wollen, Doctolib, myScribe, Dragon Copilot oder andere. Ich begleite die komplette Einführung als Architekt und Generalunternehmer.
- Tool-Auswahl & Vendor Due Diligence
- Prozessdesign & Schulung, Ihr Team mitnehmen
- DSGVO, AI Act und Haftung direkt integriert
- Lückenlose Dokumentation für spätere Audits
Ab 5.000 € (Projekt)
Compliance-Check & Audit
Sie haben KI-Tools im Einsatz, aber niemand hat geprüft, ob alles regelkonform läuft. Ich auditiere Ihre bestehenden Systeme auf EU AI Act, DSGVO und Haftungsrisiken.
- Betreiberpflichten-Analyse nach Art. 26 EU AI Act
- Human Oversight Bewertung, wer haftet wirklich?
- DSFA-Notwendigkeitsprüfung (Art. 35 DSGVO)
- Audit-Report mit konkreter Prioritäten-Roadmap
Ab 3.000 € (Festpreis)
Sovereign AI Implementation
Absolute Datensouveränität, Ihre KI verlässt niemals Ihre Hardware. Ich implementiere Open-Source-Modelle lokal auf Ihrer Infrastruktur, komplett DSGVO-konform.
- Lokale LLM-Installation (Llama, Mistral, Phi)
- Privacy-by-Design & Zero-Knowledge-Deployment
- § 203 StGB Schweigepflicht vollständig gewahrt
- Fine-Tuning auf Ihr Fachgebiet
Ab 15.000 € (Projekt)
Compliance, die mit Ihnen wächst.
Gesetze ändern sich, Ihr Team wechselt, Tools bekommen Updates. Nach der erfolgreichen Einführung sichern wir Ihr System durch laufende Betreuung ab.
Zur laufenden BetreuungWer den Einstieg einmal sortiert hat,
muss später nichts nachrüsten.
30 Minuten, um zu klären, wo Sie stehen und was Sie brauchen. Kein Verkaufsgespräch.
Erstgespräch buchen