Mehrere Standorte, mehrere Fachrichtungen, eine Aufsicht.
Schaltet ein Standort ein KI-Modul frei, nutzt das Team am Empfang ChatGPT oder bringt ein Arzt sein eigenes Diktierwerkzeug mit, liegen die Pflichten daraus beim Träger, auch wenn die Geschäftsführung davon nichts weiß.
Eine Radiologie mit KI-Befundung (Hochrisiko, MDR Rule 11) hat fundamental andere Compliance-Anforderungen als eine Allgemeinmedizin mit KI-Telefonassistent (Standard-Risiko). Ein generisches Format für alle bildet das nicht ab.
Wenn Standort A ein KI-System aktiviert und Standort B davon nichts weiß, erreichen die Maßnahmen zur KI-Kompetenz nach Art. 4 AI Act diesen Standort nicht. Die Verantwortung liegt beim Träger und weder beim einzelnen Arzt noch beim PVS-Anbieter.
Zehn einzelne Teilnahmebescheinigungen aus verschiedenen Quellen, mit verschiedenen Inhalten, zu verschiedenen Zeitpunkten. Bei einer behördlichen Aufsichtsanfrage ist das ein erhebliches Dokumentationsproblem.
Fachrichtungsspezifische Fallbeispiele für jeden Standort, kombiniert mit einer zentralen Dokumentation für die Geschäftsführung.
Jeder Standort bekommt Fallbeispiele aus seiner konkreten Praxisrealität, nicht aus einem generischen Foliensatz.
Die Vorab-Analyse klärt, welche Systeme an welchen Standorten laufen. Für jedes Tool werden Risikoklasse und Pflichten festgehalten.
Individuelle Bescheinigungen für alle Teilnehmenden nach Art. 4 AI Act plus Gesamtdokumentation für die Trägerleitung.
Führt ein MVZ KI erst ein, entscheidet der Träger zentral. Ich begleite die Auswahl des Werkzeugs ohne Provision eines Herstellers, den Test an einem Pilotstandort und den Rollout mit Schulung aller Teams.
Betreiberpflichten, Medizinprodukte-Weiche und Organisationshaftung beim KI-Einsatz in MVZ, Verbünden und Trägergesellschaften.
Betreiberpflichten, die Medizinprodukte-Weiche und Organisationshaftung beim KI-Einsatz in MVZ, Verbünden und Trägergesellschaften.
Von der Bestandsaufnahme über das standortspezifische Konzept bis zur Durchführung und Gesamtdokumentation.
Wie viele Standorte, welche Fachrichtungen, welche KI-Systeme sind bereits im Einsatz? Was ist dokumentiert, wo bestehen Lücken?
Ein maßgeschneidertes Schulungs- und Dokumentationskonzept für Ihre Standorte, inklusive verbindlichem Zeitplan und Festpreis.
Fachrichtungsspezifische Szenarien für Ärzte und MFA. Flexible Terminierung in Abstimmung mit dem laufenden Praxisbetrieb.
Individuelle Nachweise für alle Mitarbeitenden nach Art. 4 AI Act und Übergabe des konsolidierten Träger-Compliance-Berichts.
Antworten auf die typischen haftungsrechtlichen und organisatorischen Fragen vor dem Start.
Die Organisationshaftung liegt beim Träger. Der EU AI Act adressiert den Betreiber, und das ist im MVZ die Trägergesellschaft mit ihrer Geschäftsführung. Sie ergreift die Maßnahmen, die die KI-Kompetenz an allen Standorten unterstützen, und dokumentiert die Aufsicht über die KI. Der einzelne Arzt bleibt fachlich verantwortlich, die organisatorische Pflicht trägt der Träger.
Verschiedene Fachrichtungen setzen verschiedene KI-Systeme ein. Ein Standardkurs liefert generische Beispiele, die an der konkreten Praxisrealität jedes Standorts vorbeigehen. Außerdem erzeugen Einzelbuchungen keine einheitliche Dokumentation für den Träger.
Über einen zentralen Rollout mit einheitlichem Curriculum und einem Zertifikats-Dashboard. So sieht die Geschäftsführung jederzeit, welcher Standort geschult ist, und der Nachweis bleibt über alle Einheiten konsistent, auch bei Personalwechsel über die jährliche Rezertifizierung.
Ja. Die Maßnahmen nach Art. 4 AI Act richten sich an alle Personen, die mit KI-Systemen arbeiten. Die Bescheinigung gilt für das gesamte Praxisteam und nicht allein für Ärztinnen und Ärzte.
Für meine Arbeit hafte ich nach meinen Auftragsbedingungen und unterhalte dafür eine Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens 250.000 € Deckung je Schadensfall, den Nachweis lege ich auf Verlangen vor. Für einzelne Aufträge lässt sich eine erweiterte Deckung gegen anteilige Kostenübernahme gesondert vereinbaren. Die Entscheidung über die Umsetzung bleibt beim Träger.
Wir klären Ihre Standort- und Fachrichtungsstruktur, den aktuellen KI-Einsatz und die haftungsrechtlichen Schwerpunkte. 30 Minuten, direkt mit Daniel Kleiboldt, kostenfrei.