Kleiboldt Legal EngineeringKleiboldtLegal EngineeringErstgespräch

KI-Compliance für
MVZ und Träger

Mehrere Standorte, mehrere Fachrichtungen, eine Aufsicht.

Erstgespräch anfragen

Das Dilemma: Standortautonomie vs. Trägerhaftung

Schaltet ein Standort ein KI-Modul frei, nutzt das Team am Empfang ChatGPT oder bringt ein Arzt sein eigenes Diktierwerkzeug mit, liegen die Pflichten daraus beim Träger, auch wenn die Geschäftsführung davon nichts weiß.

Punkt 01

Verschiedene Fachrichtungen, verschiedene Pflichten

Eine Radiologie mit KI-Befundung (Hochrisiko, MDR Rule 11) hat fundamental andere Compliance-Anforderungen als eine Allgemeinmedizin mit KI-Telefonassistent (Standard-Risiko). Ein generisches Format für alle bildet das nicht ab.

Punkt 02

Organisationshaftung liegt beim Träger

Wenn Standort A ein KI-System aktiviert und Standort B davon nichts weiß, erreichen die Maßnahmen zur KI-Kompetenz nach Art. 4 AI Act diesen Standort nicht. Die Verantwortung liegt beim Träger und weder beim einzelnen Arzt noch beim PVS-Anbieter.

Punkt 03

Patchwork statt nachweisbare Governance

Zehn einzelne Teilnahmebescheinigungen aus verschiedenen Quellen, mit verschiedenen Inhalten, zu verschiedenen Zeitpunkten. Bei einer behördlichen Aufsichtsanfrage ist das ein erhebliches Dokumentationsproblem.

Ein Curriculum, einheitliche Nachweise

Fachrichtungsspezifische Fallbeispiele für jeden Standort, kombiniert mit einer zentralen Dokumentation für die Geschäftsführung.

Baustein 01

Ihre Fachrichtungen, Ihre Fälle

Jeder Standort bekommt Fallbeispiele aus seiner konkreten Praxisrealität, nicht aus einem generischen Foliensatz.

Art. 4 & Art. 26 AI Act
Baustein 02

Zentrales Tool-Register

Die Vorab-Analyse klärt, welche Systeme an welchen Standorten laufen. Für jedes Tool werden Risikoklasse und Pflichten festgehalten.

Art. 4 & Art. 26 AI Act
Baustein 03

Einheitliche Dokumentation

Individuelle Bescheinigungen für alle Teilnehmenden nach Art. 4 AI Act plus Gesamtdokumentation für die Trägerleitung.

Art. 4 & Art. 26 AI Act

Führt ein MVZ KI erst ein, entscheidet der Träger zentral. Ich begleite die Auswahl des Werkzeugs ohne Provision eines Herstellers, den Test an einem Pilotstandort und den Rollout mit Schulung aller Teams.

Der MVZ-Leitfaden: 36 Seiten Praxiswissen

Betreiberpflichten, Medizinprodukte-Weiche und Organisationshaftung beim KI-Einsatz in MVZ, Verbünden und Trägergesellschaften.

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Was Ihr Verbund übernimmt, wenn ein Standort KI freischaltet

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In vier Schritten zu belegbarer KI-Governance

Von der Bestandsaufnahme über das standortspezifische Konzept bis zur Durchführung und Gesamtdokumentation.

Schritt 01

Erstgespräch (30 Minuten, kostenlos)

Wie viele Standorte, welche Fachrichtungen, welche KI-Systeme sind bereits im Einsatz? Was ist dokumentiert, wo bestehen Lücken?

Schritt 02

Konzept & Angebot (binnen einer Woche)

Ein maßgeschneidertes Schulungs- und Dokumentationskonzept für Ihre Standorte, inklusive verbindlichem Zeitplan und Festpreis.

Schritt 03

Durchführung (Live-Webinar oder Präsenz)

Fachrichtungsspezifische Szenarien für Ärzte und MFA. Flexible Terminierung in Abstimmung mit dem laufenden Praxisbetrieb.

Schritt 04

Zertifikate & Träger-Nachweis

Individuelle Nachweise für alle Mitarbeitenden nach Art. 4 AI Act und Übergabe des konsolidierten Träger-Compliance-Berichts.

Fragen aus Geschäftsführung und Trägerleitung

Antworten auf die typischen haftungsrechtlichen und organisatorischen Fragen vor dem Start.

Frage 01

Wer haftet für KI im MVZ, der Träger oder der einzelne Arzt?

Die Organisationshaftung liegt beim Träger. Der EU AI Act adressiert den Betreiber, und das ist im MVZ die Trägergesellschaft mit ihrer Geschäftsführung. Sie ergreift die Maßnahmen, die die KI-Kompetenz an allen Standorten unterstützen, und dokumentiert die Aufsicht über die KI. Der einzelne Arzt bleibt fachlich verantwortlich, die organisatorische Pflicht trägt der Träger.

Frage 02

Warum reicht ein Standardkurs für MVZ nicht?

Verschiedene Fachrichtungen setzen verschiedene KI-Systeme ein. Ein Standardkurs liefert generische Beispiele, die an der konkreten Praxisrealität jedes Standorts vorbeigehen. Außerdem erzeugen Einzelbuchungen keine einheitliche Dokumentation für den Träger.

Frage 03

Wie schult ein MVZ mehrere Standorte einheitlich und weist das nach?

Über einen zentralen Rollout mit einheitlichem Curriculum und einem Zertifikats-Dashboard. So sieht die Geschäftsführung jederzeit, welcher Standort geschult ist, und der Nachweis bleibt über alle Einheiten konsistent, auch bei Personalwechsel über die jährliche Rezertifizierung.

Frage 04

Können auch MFA und Verwaltung teilnehmen?

Ja. Die Maßnahmen nach Art. 4 AI Act richten sich an alle Personen, die mit KI-Systemen arbeiten. Die Bescheinigung gilt für das gesamte Praxisteam und nicht allein für Ärztinnen und Ärzte.

Frage 05

Wer steht dafür gerade, wenn Ihre Einschätzung falsch ist?

Für meine Arbeit hafte ich nach meinen Auftragsbedingungen und unterhalte dafür eine Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens 250.000 € Deckung je Schadensfall, den Nachweis lege ich auf Verlangen vor. Für einzelne Aufträge lässt sich eine erweiterte Deckung gegen anteilige Kostenübernahme gesondert vereinbaren. Die Entscheidung über die Umsetzung bleibt beim Träger.

Erstgespräch für Träger und MVZ-Leitungen

Wir klären Ihre Standort- und Fachrichtungsstruktur, den aktuellen KI-Einsatz und die haftungsrechtlichen Schwerpunkte. 30 Minuten, direkt mit Daniel Kleiboldt, kostenfrei.