Ihre Ärzte nutzen KI.Wissen Sie, an welchem Standort?
Telefonassistenten, Ambient Listening, KI-Codierung — an Ihren Standorten sind diese Tools vermutlich längst im Einsatz. Jedes einzelne macht den jeweiligen Arzt zum KI-Betreiber im Sinne des EU AI Act. Die Pflichten sind real, die Fristen laufen. Und ein Standardkurs greift für eine MVZ-Struktur zu kurz.
10 Ärzte in 10 verschiedene Kurse schicken
ist keine Compliance-Strategie.
Ihre Kardiologie arbeitet mit KI-gestützter EKG-Analyse. Die HNO-Praxis hat Ambient Listening aktiviert. Und am dritten Standort läuft seit zwei Monaten ein KI-Telefonassistent, von dem die Geschäftsführung erst beim nächsten Quartalsmeeting erfahren wird.
Jedes dieser Systeme erzeugt Betreiberpflichten. Jedes braucht eigene Fallbeispiele, eigene Risikoklassen, eigene Dokumentation. Ein generischer 90-Minuten-Kurs, der für alle gleich ist, erzeugt Teilnahmebescheinigungen, aber keine echte Compliance.
Das eigentliche Risiko sitzt beim Träger. Wenn die Organisationsverantwortung nicht abgebildet ist, haftet nicht der einzelne Arzt, sondern die Struktur.
Drei Probleme, die nur MVZ-Träger haben.
Eine Einzelpraxis kann sich mit einem Standardkurs behelfen. Bei einer Multi-Standort-Struktur scheitert das an der Realität.
Verschiedene Fachrichtungen, verschiedene Pflichten
Eine Radiologie mit KI-Befundung (Hochrisiko, MDR Rule 11) hat fundamental andere Compliance-Anforderungen als eine Allgemeinmedizin mit KI-Telefonassistent (Standard-Risiko). Ein Format für alle bildet das nicht ab.
Organisationshaftung beim Träger
Wenn Standort A ein KI-System aktiviert und Standort B davon nichts weiß, fehlt dort die Kompetenzschulung nach Art. 4 AI Act. Die Verantwortung liegt beim Träger. Nicht beim einzelnen Arzt, nicht beim PVS-Anbieter.
Patchwork statt nachweisbare Governance
10 einzelne Teilnahmebescheinigungen aus verschiedenen Quellen, mit verschiedenen Inhalten, zu verschiedenen Zeitpunkten. Bei einer Aufsichtsanfrage ist das kein Nachweis, sondern ein Dokumentationsproblem.
Ein Format, das Ihre Struktur kennt.
Statt generischer Inhalte für alle bekommen Ihre Standorte ein Programm, das auf ihre jeweiligen Fachrichtungen, ihre konkreten KI-Systeme und ihre tatsächlichen Workflows eingeht. Das Ergebnis ist einheitliche, nachweisbare Compliance über alle Standorte hinweg.
Ihre Fachrichtungen, Ihre Fallbeispiele
Eine Kardiologie, die mit KI-gestützter EKG-Analyse arbeitet, braucht andere Szenarien als eine HNO-Praxis mit Ambient Listening. Jeder Standort bekommt Fallbeispiele aus seiner eigenen Praxisrealität, nicht aus einem generischen Foliensatz.
Ihre KI-Systeme, Ihre Pflichten
Vorab-Analyse: Welche konkreten Systeme sind an welchen Standorten im Einsatz? Für jedes System wird eingeordnet, welche Betreiberpflichten daraus folgen, welche Risikoklasse greift und was dokumentiert werden muss.
Vor Ort oder remote, Ihr Format
Als synchrones Live-Webinar für verteilte Standorte. Als Präsenzveranstaltung direkt bei Ihnen. Bei größeren Trägern als mehrteiliger Rollout über mehrere Termine, damit der Praxisbetrieb weiterläuft.
Ein Rollout, eine Dokumentation
Alle Teilnehmer erhalten individuelle Bescheinigungen als Nachweis der KI-Kompetenzschulung nach Art. 4 AI Act. Ärzte erhalten CME-Punkte. Der Träger bekommt eine Gesamtdokumentation über alle Standorte.
Von der Bestandsaufnahme bis zum Nachweis.
Vier Schritte, keine überflüssigen Zwischentermine. Das Erstgespräch ist kostenlos und klärt, ob ein individualisiertes Format für Ihre Struktur überhaupt sinnvoll ist.
Erstgespräch
30 Minuten, kostenlos. Wie viele Standorte, welche Fachrichtungen, welche KI-Systeme sind im Einsatz? Was ist dokumentiert, was fehlt?
Konzept & Angebot
Innerhalb einer Woche: ein Schulungskonzept, zugeschnitten auf Ihre Fachrichtungen und Ihre konkreten KI-Systeme. Inklusive Zeitplan und Festpreis.
Durchführung
Live-Webinar oder Präsenz an Ihren Standorten. Jede Fachrichtung bekommt Szenarien aus ihrer eigenen Praxisrealität. Terminierung in Abstimmung mit dem Praxisbetrieb.
Dokumentation & Nachweise
Individuelle Bescheinigungen für alle Teilnehmer (Art. 4 AI Act). CME-Punkte für Ärzte. Gesamtdokumentation für den Träger als Compliance-Nachweis.
Daniel Kleiboldt
Legal Engineer für Healthcare-KI-Compliance. Ich arbeite an der Schnittstelle zwischen Regulierung und Praxis. Nicht als Anwalt, nicht als IT-Berater, sondern als jemand, der beide Seiten zusammenbringt und Code lesen kann.

Häufige Fragen von MVZ-Trägern
Braucht jeder Standort eine eigene Schulung?
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Nicht unbedingt. Standorte mit identischen KI-Systemen und Fachrichtungen können zusammengefasst werden. Standorte mit unterschiedlichen Systemen brauchen eigene Fallbeispiele. Das klären wir im Erstgespräch.
Wie schnell kann das umgesetzt werden?
+
Konzept innerhalb einer Woche nach dem Erstgespräch. Durchführung ab zwei Wochen nach Freigabe. Bei mehreren Standorten staffeln wir so, dass der Praxisbetrieb weiterläuft.
Was kostet ein individualisiertes Format?
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Abhängig von Standortanzahl, Fachrichtungen und Format. Ein konkretes Angebot bekommen Sie nach dem Erstgespräch. Orientierung: Die Einzelpraxis zahlt 249 € für den Standardkurs, MVZ-Formate beginnen bei einem Vielfachen davon, sind aber pro Kopf günstiger.
Können auch MFA und Verwaltung teilnehmen?
+
Ja. Art. 4 AI Act verlangt KI-Kompetenz von allen Personen, die mit KI-Systemen arbeiten. Die Bescheinigung gilt für das gesamte Team, nicht nur für Ärzte. CME-Punkte gibt es nur für Ärzte.
30 Minuten für Klarheit.
Im Erstgespräch klären wir, welche KI-Systeme an Ihren Standorten im Einsatz sind, welche Pflichten das konkret auslöst und ob ein individualisiertes Format für Ihre Struktur sinnvoll ist. Kostenlos, unverbindlich.
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