Kleiboldt Legal EngineeringKleiboldt Legal EngineeringErstgespräch
Beratung und Implementation

Beratung für Ihren
konkreten Fall.

Ein Baustein der Zusammenarbeit · Alle Beträge netto

Sie haben eine konkrete Frage? Die Ersteinschätzung klärt sie: 60 Minuten Videocall plus schriftliches Memo mit Einordnung, typischen Fallstricken und nächsten Schritten. 490 € pauschal, voll anrechenbar auf jedes Folgeprojekt.

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Orientierung
Phase 1 · Orientierung

Drei Fragen, die keiner stellt — bevor die KI läuft.

Die meisten Einstiegs-Beratungen springen direkt zur Tool-Auswahl. Das reicht nicht, wenn am Ende Sie als Arzt für die Nutzung geradestehen.

Was ist wirklich da?Welche KI-Tools sind reif für die Praxis, welche Versprechen halten nicht? Ohne unabhängigen Blick fällt die Entscheidung zu früh.
Was passt zu mir?Was für andere funktioniert, kann bei Ihnen Ressourcen verbrennen, ohne den Alltag zu entlasten.
Was kostet die Pflicht?Jedes KI-Tool löst Betreiberpflichten aus — Schulung, Dokumentation, Aufsicht. Wer das erst später sieht, macht doppelte Arbeit.
Ablauf der OrientierungsberatungVor dem Termin: Kurzer Steckbrief Ihrer Praxis — Fachrichtung, Größe, PVS, wo der Schuh drückt. Der Termin beginnt nicht bei Null. Welche Tools sind für Ihre Fachrichtung relevant? Welche Systeme sind reif, welche noch nicht? Ohne Herstellerinteresse. Eine Shortlist mit konkreten Tools, die zu Ihrer Praxis passen — und einer Liste dessen, was Sie weglassen sollten. Zu jeder Empfehlung: Welche Pflichten löst dieses Tool bei Ihnen als Betreiber aus? Was ist Art. 4, was ist Art. 26? Roadmap & Compliance-Profil (90 Min. Termin) Ab 1.900 € (Festpreis)
Das Ergebnis

Was am Ende auf dem Tisch liegt

Am Ende einer Orientierungsberatung liegen drei Dinge auf dem Tisch. Sie sehen so aus.

Erstens, ein Compliance-Profil je eingesetztem ToolEin Blatt pro System, immer nach demselben Raster.
Zweitens, die Negativ-ListeDie Liste der Pflichten, die für Ihre Praxis nachweislich nicht greifen, jeweils mit der Begründung. Sie ist erfahrungsgemäß der Teil, der im Alltag am meisten entlastet, weil er die Punkte schließt, an denen sonst immer wieder nachgedacht wird.
Drittens, die RoadmapDie offenen Punkte in der Reihenfolge, in der sie tatsächlich anfallen, entlang der Fristen des AI Act und nicht entlang der Dringlichkeit, die eine Checkliste suggeriert. Wo ein anstehender Systemwechsel einen Punkt ohnehin erledigt, steht das dabei. Diese Unterlagen gehören Ihnen, sie liegen als bearbeitbare Dateien vor, und sie sind so geschrieben, dass eine Aufsichtsbehörde sie ohne Erläuterung lesen kann.
Beraterwahl

Drei gute Berater, drei blinde Flecken.

An der KI-Einführung in Arztpraxen beraten viele. Jede Gruppe ist in ihrem Feld kompetent und übersieht dabei genau das, was bei Ihnen zur Pflicht wird.

SoftwarehausDas eigene Produkt. Den Nutzen im Workflow. Den Fit zu PVS und bestehender IT. Dass das Tool Ihre Betreiberpflicht auslöst — nicht die eigene. Compliance ist Vertriebsargument.
PraxisberaterAbläufe, Personalstruktur, Abrechnungslogik. Wo ein Tool entlastet, wo Widerstand entsteht. Die regulatorische Einstufung. MDR Rule 11, Hochrisiko-Kriterien, DSFA-Pflicht.
Die juristische BeratungDen Gesetzestext. Die Haftungsrisiken. Die formalen Pflichten. Welches Tool überhaupt in Frage kommt und wie es im Praxisalltag wirkt. Meine Arbeit liegt in der Schnittmenge. Ich bin Jurist und bewerte zugleich täglich die Tool-Landschaft; der Telefonassistent und die Rule-11-Frage kommen bei mir im selben Gedanken vor. Das ist keine besondere Begabung, sondern Methodik, und der Grund, warum Sie die Einstiegs-Entscheidung nur einmal treffen müssen.
Ein Berater oder drei?
„Brauche ich für KI in der Arztpraxis wirklich drei verschiedene Berater?“KI in der Arztpraxis berührt drei sehr unterschiedliche Disziplinen: Recht und Regulatorik, Software-Architektur sowie Praxis- und Workflow-Beratung. Wer für jede dieser Disziplinen einen eigenen Spezialisten engagiert, bekommt drei Sichten — aber niemanden, der sie zu einem umsetzbaren Plan verdichtet. Ein Legal Engineer bildet die drei Disziplinen in einer Rolle ab. Regulatorische Einordnung, Tool-Bewertung, Workflow-Integration sowie Synthese, Umsetzung und Dokumentation laufen in einer Hand. Juristische Spezialfragen — Vertragsprüfung im Einzelfall, Haftungsgutachten, gerichtliche Vertretung — werden gezielt dazugeschaltet. Für Praxen aller Größen, von der Einzelpraxis bis zum MVZ-Verbund, ist das in der Regel die tragfähigere Antwort als drei parallele Vollberatungen zu koordinieren.
„Was unterscheidet einen Legal Engineer von einem Rechtsanwalt?“Die Rollen sind verschieden und sie ergänzen sich. Die juristische Beratung erbringt individuelle rechtliche Prüfung im Einzelfall — Vertragsprüfung, Haftungsgutachten, gerichtliche Vertretung. Ein Legal Engineer baut die Schicht davor und dazwischen: regulatorische Einordnung nach EU AI Act, MDR und DSGVO als Grundlage für Architektur- und Workflow-Entscheidungen, technische Tool-Bewertung, Prozess- und Dokumentationsdesign. Bei Kleiboldt Legal Engineering kommt die dritte Disziplin dazu — Praxis- und Workflow-Beratung. Wo juristische Spezialfragen anfallen, wird die eingebundene Fachanwältin oder der DSB gezielt dazugeschaltet — koordiniert statt parallel. Wer dahinter steht und wie ich arbeite, steht auf der Seite Über mich.
„Ersetzt der Legal Engineer den betrieblichen Datenschutzbeauftragten?“Nein. Der betriebliche Datenschutzbeauftragte (DSB) ist für viele Praxen ab 20 Mitarbeitern oder bestimmten Verarbeitungstätigkeiten gesetzlich vorgeschrieben (§ 38 BDSG). Die Rolle bleibt bestehen. Der Legal Engineer arbeitet mit dem DSB zusammen — er übernimmt die KI-spezifische Einordnung (DSFA nach Art. 35 DSGVO, Grundrechts-Folgenabschätzung nach Art. 27 AI Act, Architektur-Bewertung), die viele DSB mangels KI-Expertise nicht tief genug abdecken können.
„Wann brauche ich tatsächlich mehrere Berater?“Bei Kliniken mit eigenentwickelten KI-Systemen, bei MVZ-Verbünden mit Zertifizierungsbedarf, bei Health-Tech-Unternehmen vor CE-Kennzeichnung. Dort ist spezialisierte Regulatory-Beratung (Benannte Stelle, ISO 13485, ISO 42001) erforderlich. Ein Legal Engineer übernimmt in diesen Konstellationen die Lead-Rolle und bindet Spezialisten gezielt ein — statt alles parallel laufen zu lassen.
„Wie viel kostet eine integrierte KI-Beratung?“Der kleinste Einstieg ist die Ersteinschätzung für 490 € pauschal: ein 60-Minuten-Videocall zu Ihrer konkreten Frage plus schriftliches Memo, voll anrechenbar auf Folgeprojekte. Die Orientierungsberatung beginnt bei 1.900 € (Potenzialanalyse, Festpreis), der Compliance-Check ab 3.000 €. Worum es bei der Frage eigentlich geht: ob eine integrierte Rolle — Legal Engineering, Tool-Bewertung und Workflow in einer Person — sinnvoller ist als mehrere Einzelmandate. Das hängt von Ihrer Situation ab, nicht von Preisen. Das besprechen wir im Erstgespräch.
Implementation
Phase 2 · Implementation & Audit

Von der Entscheidung zum rechtssicheren System.

Wenn Sie wissen, was Sie wollen, begleite ich die technische und juristische Einführung. Ohne Reibungsverluste zwischen der juristischen und der technischen Seite.

Rechtssichere ImplementationSie wissen, welche KI-Tools Sie einsetzen wollen, Doctolib, myScribe, Dragon Copilot oder andere. Tool-Auswahl & Vendor Due Diligence. Prozessdesign & Schulung, Ihr Team mitnehmen. DSGVO, AI Act und Haftung direkt integriert. Lückenlose Dokumentation für spätere Audits.
Compliance-Check & AuditSie setzen KI ein, aber niemand hat geprüft, ob das trägt. Ich auditiere Ihre Systeme auf EU AI Act, DSGVO und Haftungsrisiken. Einstieg ab 490 € netto, voll anrechenbar. Betreiberpflichten-Analyse nach Art. 26 EU AI Act. Human Oversight Bewertung, wer haftet wirklich?. DSFA-Notwendigkeitsprüfung (Art. 35 DSGVO). Audit-Report mit konkreter Prioritäten-Roadmap. Ab 3.000 € (Festpreis) Sie wollen, dass Ihre KI die Praxis nie verlässt? Sovereign AI, also lokale LLM-Infrastruktur auf eigener Hardware, realisiere ich als Spezialprojekt auf Anfrage. Zur Sovereign-AI-Spezialseite
Welcher Weg
Welcher Weg passt?

Akademie oder Beratung?

Beide Wege führen zu rechtssicherer KI. Der Unterschied liegt darin, ob Ihre Praxis mit erprobten Standards arbeiten kann oder individuelle Projektarbeit braucht.

CAVEAT AkademieSie wollen Ihr Team befähigen und einen belastbaren Nachweis aufbauen, entlang erprobter Module und Vorlagen. KI-Kompetenz für das gesamte Team (Art. 4). Vorlagen und Muster für die Betreiber-Dokumentation. Benanntes Zertifikat mit jährlicher Rezertifizierung. Planbare Festpreise, skaliert vom Einzelmodul bis zum Rollout.
Beratung & ImplementationIhr Fall braucht individuelle Arbeit, weil Tool-Auswahl, Verträge oder Strukturen nicht von der Stange sind. Individuelle Tool-Auswahl und Vendor Due Diligence. Maßgeschneiderte Einführung, Audit und lückenlose Dokumentation. Sonderkonstellationen: mehrere Systeme, Standorte, Klinik. Die juristische Beratungliche Einbindung, wo der Einzelfall es verlangt. Die Wege schließen sich nicht aus. Viele Praxen starten mit der Akademie und holen die Beratung dort dazu, wo es individuell wird. Im Zweifel klären wir die Frage im kostenlosen Erstgespräch.
Danach
Wenn das System läuft

Compliance endet nicht mit der Einführung.

Nach der Einführung halten Gesetzesänderungen, Teamwechsel und Tool-Updates Ihr System in Bewegung. Die laufende Begleitung sichert es dauerhaft ab.

Der erste Schritt
Dreißig Minuten.
Kostenlos.
Kein Verkaufsgespräch · Antwort in der Regel am selben Werktag
Wer den Einstieg einmal sortiert hat, muss später nichts nachrüsten

Dreißig Minuten, um zu klären, wo Sie stehen und was Sie brauchen. Kein Verkaufsgespräch.

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