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KI-Tool-Radar

Die KI in Ihrer Praxissoftware

tomedo, medatixx und CGM bauen KI in die Software ein, die Sie ohnehin täglich nutzen. Welches Modul Sie aktivieren, entscheidet über Ihre Betreiberpflichten, und die AGB verschieben die Verantwortung klar auf Sie.

Stand 04.09.2026 · 3 Einträge
01Wofür

Wofür Praxen diese Werkzeuge einsetzen

Die Aufgabe

Die KI kommt hier nicht als neues Programm, sondern als Modul in der Software, die ohnehin läuft. Ob Dokumentation, Telefonannahme, Textbausteine oder Kodiervorschläge, Sie buchen eine Erweiterung zum bestehenden Vertrag und arbeiten in derselben Oberfläche weiter. Für viele Praxen ist das der erste Berührungspunkt mit KI, oft ohne dass es so genannt wird.

Wo sie im Ablauf sitzt

Mitten drin, und darin liegt der Reiz und die Falle zugleich. Die Anbindung an die Akte steht, der Vertragspartner bleibt derselbe, und niemand muss etwas Neues lernen. Zugleich bemerkt niemand, ab wann welche Funktion mitläuft, weil sie im vertrauten Fenster erscheint.

Was sich dadurch ändert

Mit dem Buchen eines Moduls werden Sie dessen Betreiber. Welche Pflichten das auslöst, hängt am einzelnen Modul und nicht am Namen der Software, und die AGB der Anbieter regeln inzwischen ausdrücklich, was Sie selbst schulden. Deshalb steht auf jeder Seite hier, welches Modul was tut.

Wie setze ich KI für den Arztbrief rechtssicher ein?

02Themenfeld

Was dieses Feld regulatorisch besonders macht

Ihre Software, Ihre Haftung

Die großen PVS-Anbieter rollen KI-Funktionen breit aus, von der harmlosen Assistenz bis zur diagnostischen Hochrisiko-Anwendung. Über die Betreiberpflichten, die das nach Art. 4 und Art. 26 EU AI Act auslöst, informiert keiner von ihnen aktiv. Die AGB regeln dafür umso klarer, dass die Verantwortung bei der Praxis liegt.

Jedes Modul zählt einzeln

Ob Betreiberpflichten greifen, hängt nicht am Namen der Software, sondern am einzelnen KI-Modul. Ein Terminassistent wiegt anders als eine Bilddiagnostik. Der Radar bewertet deshalb jedes Modul für sich und trennt, was ein Tool kann, von dem, was davon Pflichten in Ihrer Praxis auslöst.

Sie bestimmen den Startpunkt

Die Betreiberstellung beginnt in dem Moment, in dem Sie ein KI-Modul bewusst als Add-on buchen und aktivieren. Ein stilles Update im Hintergrund löst sie nicht aus. Der Zeitpunkt, ab dem Sie dokumentieren müssen, ist damit bestimmbar und steuerbar.

03Raster

Vier Fragen, für jedes Tool dieselben

01 ProduktgrenzeWas beansprucht das System für sich, was schließt es aus, und steht das schriftlich und öffentlich?
02 RechtsfolgeWas folgt daraus für den Medizinprodukt-Status und die Einstufung nach dem EU AI Act?
03 DatenwegWo wird verarbeitet, durch wen, wie lange, und wessen Nachweis belegt das?
04 HaltepunktLegt das System vor oder führt es aus, was ist nicht umkehrbar, und wer setzt die Grenze?
Neben jedem Befund steht auf der Tool-Seite, worauf er beruht, also öffentlich prüfbar, Anbieterauskunft oder eigene Prüfung, jeweils mit Stand. Steht eine Achse auf offen, ist die Frage gestellt und noch nicht beantwortet. Das ist ein Stand der Prüfung und kein Befund gegen das Produkt.
Welches Ihrer Systeme welche
Pflichten auslöst, klären wir konkret.
Antwort in der Regel am gleichen Werktag

In einem 30-minütigen Gespräch ordnen wir Ihre Tools ein und legen fest, was Sie dokumentiert umsetzen müssen.

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04Anbieter

Diese Einordnung entsteht aus der Perspektive Ihrer Kunden. Wenn Sie wissen wollen, welche Betreiberpflichten Ihr Produkt beim Käufer auslöst und wie Sie ihm deren Erfüllung abnehmen, führt der Weg über die Anbieterseite.